2009

Muslimische Jugend und Stadt Salzburg gemeinsam „Gegen Gewalt“

Gegen Gewalt unter Jugendlichen richtet sich das jüngste Pilotprojekt der Muslimischen Jugend Salzburg und des Integrationsbüros der Stadt Salzburg. Ein Salzburger Projekt macht Schule.
 
Mi, 28. Jänner 2009

Gegen Gewalt unter Jugendlichen richtet sich das jüngste Pilotprojekt der Muslimischen Jugend Salzburg (MJS) und des Integrationsbüros der Stadt Salzburg. Insgesamt 16 SchülerInnen aus fünf verschiedenen Schulen der Stadt – HAK I und II, Doppler-Gymnasium, Gymnasium Zaunergasse und Akademisches Gymnasium – nahmen regelmäßig an Workshops gegen Gewalt teil. Bürgermeister Heinz Schaden: „Wir reden nicht ÜBER die Jugend, sondern wir arbeiten gemeinsam MIT der Jugend. Diese Vorgangsweise hat sich in der Stadt Salzburg bestens bewährt. Viele junge Leute wollen Mitverantwortung übernehmen.“

Die Ergebnisse der Workshops – u.a. ein halbstündiges Theaterstück und ein professioneller Rap – wurden kürzlich beim Abschlussfest im Marmorsaal im Schloss Mirabell den Eltern, Lehrkräften und der Bezirksschulinspektorin präsentiert. „Erklärtes Ziel war es, die Jugendlichen für das Thema Gewalt zu sensibilisieren, Alternativen im Umgang mit Konflikten aufzuzeigen und Gewalterfahrungen aufzuarbeiten“, erläutert Haliemah Hussein, Projektleiterin der Muslimischen Jugend. Das ist gelungen.

Aufgrund des großen Erfolgs soll das Pilotprojekt auf die städtischen Pflichtschulen ausgeweitet werden. Bezirksschulinspektorin Ursula Moser unterstützt diese Vorgangsweise und betont die besondere Notwendigkeit solcher Initiativen. Tugba Seker, die Bundesvorsitzende der Muslimischen Jugend Österreichs, plant darüber hinaus, dieses Salzburger Projekt auch in den anderen Bundesländern umzusetzen.


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Muslimische Jugendliche im Marmorsaal Muslimische Jugendliche im Marmorsaal
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Stand: 28.1.2009, Gabriele Strobl-Schilcher