Hochwasserschutz und Gewässerbetreuung - Wasserbau

Salzach-Hochwasserschutz - 2002 bis 2022

Nach dem Hochwasserereignis im Jahre 2002 werden auch entlang der Salzach im Rahmen eines langjährigen Bauprogramms wirksame Hochwasserschutzmaßnahmen abgewickelt.

Amadeus im HochwasserAm 12. August 2002 ist die Stadt Salzburg nur knapp einer Katastrophe entkommen:
Ein Jahrhundert-Hochwasser hatte die Salzach derart stark ansteigen lassen, dass der Fluss kurz davor war – wie etwa bei Golling – großflächig über die Ufer zu treten. Der Pegelstand im Stadtgebiet erreichte bei 2.300 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in der kritischsten Phase eine Höhe von 8,25 m.
Hochwasser 2002
 Seither sei in Sachen Hochwasserschutz auch in der Landeshauptstadt bereits viel realisiert worden.
In Summe werden rund 14 Millionen Euro in den Salzachabschnitt innerhalb der Stadtgrenzen investiert. Das Geld kommt zu 85 Prozent aus Bundesmitteln, 15 Prozent steuert die Stadt Salzburg bei.

Hochwasser 2002 am Franz-Josef-KaiDie Umsetzung der Schutzmaßnahmen schreiten in Salzburg äußerst zügig voran, dies auch aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Anrainern und den Behörden von Stadt und Land. In Planung ist derzeit der Abschnitt von der Eisenbahnbrücke bis zum kommenden Kraftwerk an der Sohlstufe Lehen. In weiterer Folge werden Planungen für der Bereich Ignaz-Rieder-Kai von der Salzachstraße (Höhe Umspannwerk) bis zur Nonntaler Brücke beginnen.

Mit den bereits errichteten Ufermauern ist die Stadt Salzburg schon jetzt gut gegen die nächste Jahrhundertflut geschützt. Dank eines so genannten ‚Freibords’ – also plus 50 cm Mauerhöhe – dürfte auch eine heftigere Hochwasserwelle bei einem 100-jährlichen Ereignis zu verkraften sein.
Endgültig fertig gestellt wird der Salzach-Hochwasserschutz dann um 2022 sein.

AnsprechpartnerIn:

  • Kanal- und Gewässeramt
    Adresse: Faberstraße 11, 5024 Salzburg
    E-Mail: kanalamt@stadt-salzburg.at
    • Dipl.-Ing. Bernhard Koch
      Hochwasserschutz Josefiau
      Projektleitung
      Tel: +43 (0)662 8072-2483
      Fax: +43 (0)662 8072-3485
Stand: 22.7.2010, Richilde Haybäck