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Prüfung von Öltanks - Tankbefund

Bild vergrößernÖltank; Quelle: Dipl.-Ing. Dr. Birgit Musil-Schläffer

Öltank; Quelle: Dipl.-Ing. Dr. Birgit Musil-Schläffer

Bau- und Feuerpolizei erinnert an turnusmäßige Prüfung von Öltanks
Prüfpflicht für Heizöl-Behältnisse mit mehr als 1.000 Liter Kapazität alle fünf Jahre 

Es existieren circa  6.000 Tanks ab 1.000 Liter in der Stadt Salzburg. Der Großteil dieser Tanks dient dem Betrieb von Ölheizungen, die restlichen Tanks werden bei Hoftankstellen oder für Notstromaggregate eingesetzt.

Gemäß den geltenden Gesetzen bzw. Verordnungen sind die BetreiberInnen der Anlagen verpflichtet, den Behörden alle fünf Jahre ein Prüfzeugnis hinsichtlich der Dichtheit von Behältern und Leitungen und der sekundären Sicherheitseinrichtung (öldichte Wanne, öldichter Anstrich) vorzulegen.

Nach und nach werden alle BetreiberInnen von Ölheizungen und Privattankstellen schriftlich über die Prüfpflicht informiert. Als Frist für die Vorlage des Tank-Checks wird ein Zeitraum von einem halben Jahr eingeräumt.

Der Befund über die Tanküberprüfung kann der Behörde auch ohne Aufforderungsschreiben jederzeit mittels online-Formular übermittelt werden. Der Befund umfasst im Idealfall die mängelfreie Bestätigung über die Betriebssicherheit der Tankanlage (Lagerbehälter, Leitungen, sekundäre Sicherheitseinrichtung) und ist nicht älter als 5 Jahre.

Die Dichtheitsüberprüfung kann von folgenden Unternehmen bzw. Sachverständigen durchgeführt werden:

  • Ziviltechniker entsprechend dem in Betracht kommenden Fachgebiet Maschinenbau und Verfahrenstechnik
  • Ingenieurbüros (Beratende Ingenieure) für Gebäudetechnik und Maschinenbau
  • Gewerbeberechtigungsinhaber betreffend Heizungs- und Lüftungstechnik
  • Tankreiniger, wobei ein Ausbildungsnachweis (zB. Wifi/Tankrevision) vorzulegen ist
  • Tankhersteller und -händler (vgl. Nebenrecht nach § 32 GewO 1994, wobei entsprechend ausgebildete und erfahrene Fachkräfte eingesetzt werden müssen)
  • Gewerbeberechtigungsinhaber betreffend Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau

Die gesetzlichen Grundlagen für die Überprüfungspflicht ergeben sich aus den Bestimmungen der §§ 31a und 134 Wasser­rechtsgesetz 1959 – WRG 1959, der Verordnung betreffend Anlagen zur Lagerung und Leitung wassergefährdender Stoffe, BGBl. II Nr. 4/1998, sowie den Technischen Richtlinien für die Ausführung von Ölfeuerungsanlagen vom Amt der Salzburger Landesregierung 1978.

Nach § 137 Abs. 1 WRG 1959 wird eine Verwaltungsübertretung begangen, wenn die vorgeschriebenen Befunde nicht oder nicht fristgerecht vorlegt werden. Diese kann mit einer Geldstrafe bis zu 3.630 € geahndet werden.

Noch Fragen?

Stand: 7.8.2017, Richilde Haybäck