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Recht & Kontrolle
Gastgärten

Schanigärten beleben die Altstadt

Bild vergrößernGstgärten in der Altstadt; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Gstgärten in der Altstadt; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Bild vergrößernCafe in der Altstadt; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Cafe in der Altstadt; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Bild vergrößernCafe mit Blick auf die Salzach; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Cafe mit Blick auf die Salzach; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Des einen Freud, des andern Leid...
Schanigärten beleben die Altstadt.
Sie vermitteln ein besonderes Flair und bieten ein neues Lebensgefühl. Längere Öffnungszeiten der Schanigärten kann für die Anrainer auch längere Lärmbelästigung bedeuten.
Die Anrainerschutzbestimmungen werden in der Stadt daher penibel eingehalten und auch kontrolliert, sodass sich mittlerweile ein kooperatives Verhältnis zwischen Anrainern, Gastwirten und Nachtschwärmer entwickelt hat.

...offen bis Mitternacht
In der Stadt Salzburg dürfen Gastgärten von 8 Uhr bis 24 Uhr betrieben werden.
Ausgenommen hievon sind jene Gastgärten, die in Gebieten liegen, die als reines Wohngebiet ausgewiesen sind. Hier gelten die im Gesetz vorgesehenen Schlusszeiten von 23 Uhr.


...und was ist eigentlich ein "Schanigarten"?
Wenn es endlich nach dem langen Winter wieder sommerlich warm wird und die ersten lang ersehnten Sonnenstrahlen die Plätze in der Altstadt wärmen, wird um die freien Stühle in den Schanigärten gestritten. Denn die Entspannung unter blauem Himmel ist Balsam auf der alltaggeplagten Seele. Wer als Gastwirt über ein paar Quadratmeter vor seinem Lokal verfügt, nützt diese gerne als idyllischen Ort für einen Schanigarten.
Damit die Gäste an heißen Tagen ihre Erfrischungen unter freiem Himmel genießen können, schickt der Gastwirt seinen "Schani" oder gerne auch sich selbst vor die Türe.     

...und wenn's dann Abend wird....
Die lauen Sommernachtsstunden erfreuen sich in den wenigen warmen Sommermonaten besonderer Beliebtheit. In diesen Stunden beweisen die Salzburgerinnen und Salzburger, dass sie allesamt gesellige Leute sind und auch das Mondlicht nicht meiden...

Was früher improvisiert aussah, ist heute ziemlich genau geregelt, damit der Stadtkern weiterhin ein ansprechendes, einheitliches und harmonisches Bild ausstrahlt.  

Noch Fragen?

Stand: 16.10.2012, Richilde Haybäck