„Salzburg surft“ – Gratis - WiFi im Stadtraum
Stadt Salzburg nimmt "hotspots" im Mirabellgarten und an der Salzach in BetriebFr, 22. April 2011
Kosten- und kabellos weltweit surfen: Das funktioniert ab 22. April 2011 an ausgewählten Orten im öffentlichen Stadtraum von Salzburg. In der ersten Phase gehen drei WLAN Hotspots im Mirabellgarten und am Salzachufer auf Höhe Mozartsteg und Makartsteg in Betrieb.
Bürgermeister Dr. Heinz Schaden, Initiator des Projekts: „Konsumfreie Zonen im öffentlichen Raum stehen bei den Jugendlichen in Salzburg ganz oben auf der Wunschliste, das wissen wir aus den Diskussionen beim Jugendkongress und aus den Stadtteilgesprächen. Genau dort wünschen sie sich auch den freien Zugang ins Web – als ganz selbstverständliches Tor zur Welt, zum Wissen und klar, auch zur Unterhaltung. Mit den WLAN-Hotspots stellen wir diese Möglichkeit kostenlos und ohne Zugangshürden zur Verfügung; natürlich nicht nur für die junge ‚Generation Internet“, sondern für alle BewohnerInnen und Gäste Salzburgs.“
Gratis surfen an der Salzach und im Mirabellgarten kann man mit jedem WLAN-fähigen Laptop, Mobiltelefon, PDA oder mit einer entsprechend ausgestatteten Spielkonsole. Für die Nutzung des drahtlosen Netzwerks ist kein Benutzerkonto nötig, aus rechtlichen Gründen müssen die User allerdings die Geschäftsbedingungen akzeptieren, wenn sie ins Web einsteigen. Nach Auswahl der Kennung “Salzburg surft!” erfolgt die Verbindung mit www.salzburg-surft.at als Sprungbrett ins WWW. Die Plattform bietet neben dem Überblick zu Standorten der Hotspots auch Tipps zur Nutzung, Hilfe und FAQs sowie News aus der Stadt und eine Feedback-Option.
Für die Realisierung der Surf-Zonen sorgten als Kooperationspartner das Jugendbüro der Stadt und der Altstadt Verband. Die Kosten für die Installation und den Betrieb der Rooter im ersten Betriebsjahr in Höhe von 20.000 Euro teilen sich die Partner. Der weitere Ausbau des Angebots ist geplant, u.a. auch für die Freibäder und die Stadtbibliothek. Bereits seit zwei Jahren sind die Jugendzentren in der Stadt mit kostenlosem Zugang ins Internet per WLAN ausgestattet.
Kooperation mit dem Altstadt Verband
Der Altstadt Verband begrüßt die WLAN-Aktivitäten als Ausdruck eines urbanen Lebensgefühls, von Aufenthaltsqualität und einer modernen, offenen Stadt. Die Möglichkeit
eines drahtlosen Internetzugangs im öffentlichen Raum zeugt nicht nur von einer jugendfreundlichen Atmosphäre, es ist auch ein zeitgemäßes Service für alle SalzburgerInnen, die unterwegs online sein wollen und TouristInnen, die mobile Dienste, Apps etc. nutzen.
"Unter freiem Himmel umgeben von der prachtvollen Altstadtkulisse das Stadtflair genießen und ins World Wide Web eintauchen, das hat schon was", freut sich KommR Helmut Mayr, Obmann des Altstadt Verbandes. Bereits seit 2006 unterstützt der Altstadt Verband auch den WLAN-Hotspot am Max-Reinhardt-Platz, WLAN am Salzachufer wird mit 5.000 Euro mitfinanziert.
Technische Basis
Als Partner für die technische Umsetzung und als ISP (Internet Service Provider) ist die toothR new media GmbH aus Wals bei Salzburg mit an Bord. Sie hat an den Hotspots WLAN-Rooter installiert, deren Reichweite mit Hilfe von Zusatzantennen bis zum Radius von rund 50 Metern optimiert wurde. Die Verbindungsqualität kann jedoch mit der Anzahl der gleichzeitigen Surfer, je nach Luftdruckverhältnissen und äußeren Umständen im Freien variieren.
Sicherheit
Die auf Funktechnologie basierenden Hotspots wurden auf Strahlung geprüft; und halten sämtliche gesetzlichen Grenzwerte ein. Die Strahlung eines Rooters ist vergleichbar mit den Werten, die auch ein Babyphon aufweist. Zwischen 24 Uhr und 5 Uhr schalten sich die WLAN-Rooter automatisch ab.
Die Datensicherheit in offenen Netzen ist generell geringer, als in geschlossenen Serversystemen. Für Online-Geschäfte, bei denen sensible Daten wie z.B. Kreditkarten- oder Kontonummer benötigt werden, empfiehlt sich der Zugang über Hotspots daher nicht.
Jugendbeauftragter Jochen Höfferer: „Der kosten- und kabellose Internetzugang ist ein offenes Serviceangebot, wie es auch an anderen Orten besteht. Wir gehen davon aus, dass die User auch an den Hotspots eigenverantwortlich und im eigenen Interesse sorgsam mit Ihren Daten, wie zum Beispiel Kennwörtern, umgehen, und dass sie sich der Möglichkeit von Gesundheitsrisiken durch exzessive Nutzung von Funktechnologie bewusst sind.“
Darüber informiert auch die Website www.salzburg-surft.at
www.stadt-salzburg.at



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