Mary M. Griep ist Gastkünstlerin der Stadt Salzburg im Juli
Do, 12. Juli 2012
Anastylosis bezeichnet nicht nur die Methode, ein Bauwerk durch vollständige Demontage zu rekonstruieren, sondern steht auch als Titel über einem Projekt, mit dem sich die amerikanische Künstlerin Mary M. Griep seit mittlerweile fast 15 Jahren befasst: Mit Zeichnung, Malerei und Collagetechniken „übersetzt“ sie spirituelle Architektur des Mittelalters auf großformatige Leinwände. Die Kathedrale von Chartres etwa, Angkor Wat und den buddhistischen Thatbyinnyu Tempel in Myanmar, die Stabkirche von Borgund in Norwegen oder St. Dimitrios in Griechenland.
”The intimacy of the details quite literally drew me into a conversation with the buildings, and I became intrigued by the physical, emotional, intellectual, and spiritual experience of sacred spaces.”, erklärt Griep ihre Faszination für die Bauwerke aus dem 11. und 12. Jahrhundert an verschiedensten Orten der Welt.
Minutiös ausgeführte Details, oft transparent geschichtet, fügen sich in ihren Arbeiten zu räumlich erfassbaren Ansichten, in denen sich die Athmosphäre der Sakralbauten dem Betrachter mitteilt.
Im Juli lebt und arbeitet Mary M. Griep im Rahmen des internationalen Artist in Residence Program der Stadt Salzburg im Stadt-Atelier im Künstlerhaus.
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Mary M. Griep
studierte Kunst und Design am Macalester College, beschäftigte sich mit Drucktechniken und Japanischer Papiererzeugung, graduierte zum Master of Arts in Geisteswissenschaften an der Hamline University in Minneapolis und war Gaststudentin an der Universität von Oslo.
Griep ist als Kunstprofessorin am St. Olaf College in Northfield, Minneapolis tätig.
www.marygriep.com
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Kontakt und Infos:
Mag. Martina Greil
martina.greil@stadt-salzburg.at
Z. 0662 8072-3433
www.stadt-salzburg.at



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