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Subventionen: Stadt stellt 2,1 Mio. für Sozialvereine zur Verfügung

Panosch: Finanzielle Absicherung gerade in schwierigen Zeiten sehr wichtig
 
Mo, 16. Jnner 2012

Mit insgesamt knapp 2,1 Millionen Euro wird die Stadt Salzburg 2012 die heimischen Sozial-, Senioren- und Jugendeinrichtungen unterstützen. „Die Arbeit der einzelnen Vereine, Verbände und Organisationen ist für die Menschen enorm wichtig. Es ist dringend notwendig, die Strukturen finanziell so abzusichern, damit alle Rat- und Hilfesuchenden auch ihre gesicherten Anlaufstellen haben“, so der ressortzuständige Bürgermeister-Stellvertreter Martin Panosch.

1,3 Millionen Euro erhalten unter anderem Vereine und Verbände wie Aidshilfe, Caritasverband, Hospizbewegung, Kinderschutzzentrum sowie zahlreiche andere Einrichtungen, die sich um Kinder, Jugendliche und Erwachsene kümmern. Panosch: „Während Bund und Land ihre Förderungen zum überwiegenden Teil kürzen, konnten wir die Subventionen gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich mehr als drei Prozent und damit über der Inflationsrate erhöhen. Gerade in Krisenzeiten ist das ein sehr wichtiges Signal“.

Mit dem Beschluss von erstmalig mittelfristigen Förderungen hat die Stadt bereits im Herbst letzten Jahres einen wichtigen Schritt zur längerfristigen Absicherung bestehender Betreuungsstrukturen gemacht. In Gesprächen mit der Diakonie, dem Roten Kreuz sowie mit dem Verein Spektrum und dem Jugendzentrum Corner wurden Vereinbarungen ausverhandelt, welche die Einrichtungen bis 2014 finanziell absichern. Dafür werden im jeweiligen Jahresbudget 770.000 Euro reserviert. Bis 2014 werden insgesamt 2,3 Millionen Euro den Tageszentren von Diakonie und Rotem Kreuz sowie den Jugendzentren in Lehen und Taxham, dem Kommunikationszentrum Kendlerstraße sowie dem Jugendzentrum Corner in Itzling zur Verfügung stehen.

„Es freut mich sehr, dass wir 2012 im Sozialbereich zwei wichtige Vorhaben umsetzen konnten: einerseits die Einführung von mittelfristigen Subventionen und andererseits die Erhöhung der Förderungen nach sehr schwierigen und engen Finanzjahren“, so Panosch abschließend.


Rückfragen:
Dr. Jürgen Wulff-Gegenbaur
Pressesprecher Bürgermeister-Stellvertreter Dr. Martin Panosch
Büro: 8072 – 2941
Mobil: 0664 / 85 31 770


www.stadt-salzburg.at
Stand: 25.1.2012, Gabriele Strobl-Schilcher