Städtische Waldpflege in Salzburg
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Insgesamt sind etwa 1100 ha im Stadtgemeindegebiet bewaldet; 165 ha stehen im Eigentum der Stadtgemeinde Salzburg.
Unsere Stadtwälder sind wichtige Naherholungsräume.
Mönchsberg, Kapuzinerberg, Hellbrunnerberg, Josefiau, Salzachsee-Saalachspitz und Königswäldchen stehen großteils im Eigentum der Stadtgemeinde Salzburg. Sie sind rechtlich als Erholungswald, Landschaftsschutzgebiete und Geschützter Landschaftsteil, abgesichert.

Die „forstliche Bewirtschaftung“ erfolgt auf Grundlage von eigenen Waldpflegeplänen.
Die laufende Waldpflege gilt der Erhaltung eines vielseitigen Erholungswaldes, in dem ökologische und kulturgeschichtliche Überlegungen im Vordergrund stehen.
Durchforstungsholz als hochwertiges Brennholz
Forstwirtschaftliche Zielsetzungen der Holzproduktion bestehen nicht. Wenn auch das in der Waldpflege anfallende Durchforstungsholz als hochwertiges Brennholz verkauft wird, kann eine derartige Waldbehandlung nicht kostendeckend sein.
Die Salzburger gestalten mit
Erholungswaldpflege bedeutet auch Bürgerinformation. Bei regelmäßig stattfindenden Waldwanderungen werden die durchgeführten Pflegearbeiten diskutiert, geplante Maßnahmen vorgestellt und jeder ist zum „Controlling" eingeladen.
Bisher haben eta 5000 Salzburgerinnen und Salzburger teilgenommen und wertvolle Kritik, Anregungen und Verbesserungen eingebracht.
Stadtwälder bergen Abenteuer
Wir führen immer wieder Erlebniswanderungen auf den Stadtbergen auch speziell für Kindergartengruppen und Schulklassen durch; hierzu ist eine Terminvereinbarung erforderlich: Tel. 8072-2836

Brennholzverkauf
Das bei der Waldpflege anfallende Durchforstungsholz ist ein hochwertiges Brennholz und kann zu nachstehenden Preisen erworben werden:
Brennholz hart (Buche, Ahorn, Esche): 52 € pro Raummeter
Brennholz (Buche rein): 58 € pro Raummeter
Die Brennholzscheiter sind 1 m lang. Die Zustellung erfolgt durch einen Bauern. Mindestabnahmemenge sind 3 Raummeter.
Die Zustellkosten betragen 12 € pro Raummeter
Kyrill, Paula und Emma …
Naturgewalten. Spitzenwindgeschwindigkeiten von fast 200 km/h haben im Jänner 2007, Jänner 2008 und März 2008 massive Waldschäden verursacht. Gesunde, mächtige Altbäume wurden geworfen und gebrochen … das vertraute Bild unserer Erholungswälder damit vielerorts ein neues Gesicht erhalten.
Wald bedeutet auch Wandel. An Stelle der windgeschädigten Hallenwälder werden geschichtete Strukturen treten, die neue, gänzlich andere Reize bieten werden.
Dokumente
Stadtwaldwirtschaft ÖGZ (PDF, 841 kB)
Zum Anzeigen der Dateien benötigte Programme
AnsprechpartnerIn:
- Amt für öffentliche Ordnung - Umweltschutz
- Josef BrawischForst und Jagd
SachbearbeiterTel: +43 (0)662 8072-2836
Fax: +43 (0)662 8072-2068






