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Natur & Umwelt
Klimawandel in urbanen Strukturen

Anpassung städtischer Strukturen

Bild vergrößernHeizkraftwerk; Bild: Stadtgemeinde Salzburg

Heizkraftwerk; Bild: Stadtgemeinde Salzburg

Park- und Grünflächen; Bild: Stadtgemeinde Salzburg

Park- und Grünflächen; Bild: Stadtgemeinde Salzburg

Anpassung städtischer Strukturen an den Klimawandel
Die sorgsame Pflege städtischer Grünbereiche durch Mitarbeiter des Gartenamtes, stellt die Basis für effektiven Klimaschutz in der Stadt Salzburg dar. 
Auch Grünflächen urbaner Regionen werden heute als Ausgleichsflächen im Sinne der Klima - Problematik gewertet. Kleine Bachläufe, Wiesenflächen, Hecken, Büsche und  wilde Gehölze bieten Lebensbedingungen und Unterschlupf für eine Vielfalt von Pflanzen und Tieren.
Gerade spezialisierte Arten, welche eine karge und trockene Umgebung schätzen, fühlen sich im städtischen Bereich heimisch. 

Städteplanung muss die Auswirkungen des Klimawandels für die kommenden 50 Jahre schon heute berücksichtigen.
Vorausschauende Städte- und Landschaftsplaner sind bemüht, nachhaltige, klimaschonende, sozusagen regenerative Entwicklungskonzepte vorzulegen. Entscheidend für den Stop einer übermäßigen Erderwärmung ist die Geschwindigkeit mit welcher nachhaltige Strategien umgesetzt werden können. Extremen Wetterphänomenen beispielsweise, müssen Städtebaukonzepte entgegengehalten werden, in denen große Wassermengen in kurzer Zeit erfaßt und gespeichert werden können. 

Eines der Kernprobleme städtischer Strukturen stellt der urbane Hitzeinseleffekt dar. Grundsätzlich bieten sich aus Sicht der Städteplanung Möglichkeiten um städtische Überwärmung zu verhindern. So stellt es heute ein Muss der Landschaftsplanung dar, vermehrt die kontinuierliche Überhitzung des Stadtinneren zu berücksichtigen und den Ausgleich durch die Schaffung von mikroklimatisch wirksamen Grünflächen oder der richtigen Auswahl von Materialien, zu leisten. 

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Stand: 29.3.2011, Richilde Haybäck