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Wirtschaft & Umwelt
 

Adresse: Badergäßchen 2

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Altstadt & Tourismus
Getreidegasse

Alte Münze, Badergäßchen 2 und 4

Badergäßchen 2 und 4
Die Häuser hinter dem Haus Getreidegasse 50 wurden innen an die mittelalterliche Stadtmauer (1465-1480) angebaut. Die salzachseitigen Steinkonsolen für den einstigen hölzernen Stadtmauer-Wehrgang sind erhalten. Hier befand sich einst das Untere Tränktor.
Die Häuser gehörten zuerst dem Admonter Kloster. 1322 waren sie dann im Eigentum des Marchl (Marchant) Legker und 1513 im Eigentum des Salzburger Münzmeisters Hanns Thenn. Die Münzstätte übersiedelte 1605 aus der heutigen Sigmund-Haffner-Gasse zuerst in die Getreidegasse und bald hierher, wo sie bis 1662 blieb. Die Häuserreihe wurde daher gemeinsam mit einem weiteren Nachbarhaus "Die Alte Münze" genannt. Das dann 1662 erbaute Münzhaus am Gstättentor fiel dann den Fliegerbomben des zweiten Weltkrieges zum Opfer.

Der Kehlsims als oberer Abschluss der Fassade des Hauses Nr. 2 zeigt die heilige Dreifaltigkeit. Der Hauseingang badergässchenseitig ist in Anbetracht der dort öfter drohenden Hochwässer der Salzach erhöht. Beachtenswert ist auch die bemalte Steinskulptur des Heiligen Florian an der Fassade.
Dr. Reinhard Medicus

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Stand: 2.9.2015, Richilde Haybäck