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Makartsteg, Geschichte und Bilder

Geschichte des Makartstegs

Bild vergrößernMakartsteg; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Makartsteg; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Bild vergrößernMakartsteg im Nebel; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Makartsteg im Nebel; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Der zunehmende Straßenverkehr in der Gründerzeit machte den Neubau der städtischen Hauptbrücke erst aus Holz, dann aus Eisen, der Errichtung der hölzernen und dann eisernen Karolinenbrücke und der Lehener Brücke („Erzherzog-Ludwig-Viktor-Brücke“, 1902) erforderlich. Die Bürger Salzburgs wollten aber auch „Gehbrücken“ ohne Kraftfahrzeugverkehr. So wurde in Mülln die „Franz-Karl-Gehbrücke“ (1869, aus Eisen  1878) und der Mozartsteg (1903) errichtet.

Makartsteg
Auch beim alten städtischen Museum Carolino Augusteum (nunmehr Teil des Hauses der Natur) wollten die Bürger Salzburgs einen Steg. Zuerst forderte ein Komitee des Museumsvereines und wenig später der Makartsteg-Verein einen solchen Steg, der dann im Jahr 1905 feierlich eröffnet wurde. Er war einst ähnlich wie der Mozartsteg im Jugendstil  gestaltet und war wie die andern Brücken zuerst mautpflichtig, bis diese Maut 1922 wieder abgeschafft wurde.

Eine Untersuchung ergab im Oktober des Jahres 1966, dass der Makartsteg an etlichen Stellen in gefährlicher Weise durchgerostet war. Darauf musste der Steg sofort gesperrt werden. In Windeseile wurde nun bis Ende 1967 auf den Pfeilern des alten Steges ein neuer Steg errichtet. Die immer wieder deutlichen Schwingungen dieses neuen mit sparsamen Mitteln gebauten Steges verunsicherten viele Benützer des Steges sehr. Zudem war der Steg zu schmal, da er oft täglich von bis zu 20.000 Menschen benützt wurde. So war auch dieser Steg bald nicht mehr zeitgemäß.
1998 erfolgte darauf EU-weit die Ausschreibung für einen neuen Steg, den das Salzburger Architekturbüro Halle 1 gewann.
Dieser neue nun leicht geschwungene Steg wurde im Jahr 2001 feierlich eröffnet.
Dr. Reinhard Medicus

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Stand: 16.10.2014, Richilde Haybäck