Neugestaltung Kajetanerplatz - Stadt Salzburg
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Neugestaltung Kajetanerplatz

Bild vergrößernNeugestaltung Kajetanerplatz; Quelle: ARGE 3:0 Landschaftsarchitektur (Wien) und udo heinrich architekten (Salzburg).

Neugestaltung Kajetanerplatz; Quelle: ARGE 3:0 Landschaftsarchitektur (Wien) und udo heinrich architekten (Salzburg).

1,7 Mio. Euro Errichtungskosten - geplanter Baubeginn Juni 2019
Im Vorfeld der Neugestaltung des Kajetanerplatzes starten bereits die Arbeiten an der Erneuerung der Infrastruktur.

Der beliebte Bio-Bauernmarkt am Kajetanerplatz wechselt vorübergehend seinen Standort: immer freitags von  8 bis 13 Uhr, große Auswahl an Bio-Produkten in der Erzabt-Klotz-Straße im Bereich des Uniparks Nonntal.

Sowohl Leitungen der Salzburg AG als auch der städtische Kanal werden bei der Sanierung auf den neuesten Stand der Technik gebracht, ehe 2019 die Oberfläche des Kajetanerplatzes ein neues Gesicht bekommt. Die Sanierung der Leitungen (Kanal, Wasser, Gas) am Kajetanerplatz liegt exakt im Zeitplan.  

Vom 16. Juli bis 31. August ist saisonale Grabesperre.
In diesem Zeitraum werden keine Leitungsbauarbeiten durchgeführt.   

Die Platzoberfläche im Bereich Schanzlgasse-Kaigasse-Rudolfsplatz soll nach deren Plänen zukünftig barrierefrei aus homogenem sandfarben-geschliffenen Farbasphalt mit dunklen Basalteinschlüssen gestaltet werden. Die historischen Fassaden werden dabei durch einen hochwertigen Rahmen aus geflämmtem Granit gesäumt.

Das Projekt sieht vor, den bestehenden Gertrude-Hillinger-Diener-Brunnen lagemäßig zu verschieben und in überarbeiteter Form in zentraler Platzlage neu zu errichten. Der Platz als attraktiver Zugang vom Südosten in die Altstadt von Salzburg verfügt über drei unterschiedliche Seiten. Durch das Verschieben des Brunnens sollen daher alle Seiten eine gemeinsame Mitte erhalten.

Der Marktbereich soll nach Südosten verlegt werden. Neben den bestehenden Gastgärten soll hier unter der Baumreihe beim Landesgericht eine attraktive konsumfreie Zone mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen. Sämtliche Zugänge zum Kajetanerplatz sollen als Begegnungszonen definiert werden.
Eine fixe Möblierung aus rund-geschliffenen Granit-Sitzpollern soll die konsumfreien Aufenthaltsbereiche definieren und den Verkehr in der Begegnungszone lenken.
Schmaler Granitrand entlang der Häuserfassaden
Insbesondere die neue Lage des Brunnenelements im Zentralbereich des Kajetanerplatzes schafft durch dessen städtebauliche Funktion als visuelles Gelenk eine neue Qualität für den zu bearbeitenden Platz. Die geplante Zonierung der Elemente wirkt stimmig und berücksichtigt die am Platz unterschiedlich zu bewertenden Qualitäten.  Das Konzentrieren der Marktstände im Bereich der Schanzlgasse wird besonders von der Sachverständigenkommission für die Altstadterhaltung in Salzburg positiv beurteilt, da die Schaufassade des Justizgebäudes freigehalten wird.

Die neue Lage des Brunnens bedarf vor Beauftragung weiterer Planungsschritte noch einer Genehmigung durch das Bundesdenkmalamt (BDA) hinsichtlich der archäologischen Durchführbarkeit. Diesbezügliche Abstimmungen mit dem BDA laufen derzeit.

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Stand: 5.6.2018, Richilde Haybäck