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Salzburger Stadtteile historisch

Salzburger Stadtteile

Bild vergrößernSalzpurc, Schreibweise im Jahr 996; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg

Salzpurc, Schreibweise im Jahr 996; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg

Bild vergrößernStadt Salzburg; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Stadt Salzburg; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Die Entwicklung der Stadt Salzburg und die Namen der Salzburger Stadtteile

Der Name Salzburg - 'befestigte Salzstadt', entwickelte sich schon bald nach der bairischen Landnahme und verdrängte im späten 8. Jahrhundert den antiken Namen Iuvavum vollständig.
Der Name Salzburg erinnert an die hohe Bedeutung des Salzes, die schon in der Frühzeit bestanden hatte. Dieses wertvolle Salz stammte damals aber noch nicht vom Dürrnberg, sondern vom nahen Reichenhall. Bischof Rupert, der Wiederbegründer der Stadt hatte vom bairischen Herzog Theodo dort ein Drittel der dortigen Soleschüttung und 20 Salzsiedeanlagen zum Geschenk erhalten.

Von den alten Siedlungskernen bzw. heutigen Stadtteilen werden sechs bereits in den Güterverzeichnissen der Salzburger Kirche (notitia arnonis und brevis notitiae) von 790/800 genannt.

Im Norden besitzen die alten Siedlungskerne dabei im Namen vorherrschend bairische, im Süden dagegen romanische oder keltoromanische Ursprünge. Auch im Umfeld der Stadt bzw. im Salzburger Becken wird deutlich, dass der Süden in den Ortsnamen vorwiegend romanische, der Norden hingegen vorwiegend bairische Wurzeln besitzt.

Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit befanden sich vor den Stadtbefestigungen drei mittelalterliche Vorstädte, die dem Stadtrecht unterlagen, und daher noch nicht zum Erscheinungsbild der Stadt gehörten. Das sind (das Innere) Mülln, (das Innere) Nonntal und der Äußere Stein.

Dr. Reinhard Medicus

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Stand: 23.8.2017, Richilde Haybäck