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Schloss Hellbrunn - Areal

Konzept des Wundergartens

Bild vergrößernWundergarten; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Wundergarten; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Bild vergrößernWundergarten Hellbrunn; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Wundergarten Hellbrunn; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Kreis mit Zentrum und drei Stationen
Das Zentrum des in einem Kreis von 32 m Durchmesser angelegten „Wundergartens“ bildet ein Wasserbecken, das betreten werden soll. Über unterschiedliche Bodenoberflächen gelangt man hier zum Mittelpunkt, eine Wirbelschale. In dieser bildet pulsierendes Wasser eine sogenannte Lemniskate (= liegende, räumliche Zahl 8, die als Symbol für Unendlichkeit steht).

Um dieses bewegte Zentrum sind drei Stationen angeordnet, die mit einem kreisförmigen Weg verbunden sind. Die erste dient dem Spüren und Schmecken des Wassers mittels eines Armbeckens und eines Trinkbrunnens; beide aus altem, restauriertem Marmor. Ihr Kontrast zur zeitgemäßen Bauweise der übrigen Anlage erzeugt Spannung, die sich durch das Element Wasser quasi auflöst – auch das eine Sinnes-Erfahrung.

Visuelles und körperliches Erleben
Die Strömungsscheibe und der Wasserstrudel der zweiten Station bedienen das audio-visuelle Erleben des Wassers. Die ein- und ausrollenden Wasserspiralen der Strömungsscheibe zeigen ein Prinzip, das sich in vielen Lebewesen wiederfindet. Die spiraligen Formen, die im Strudel sichtbar werden, weisen Bewegungen auf, wie sie unter anderem bei Galaxien zu finden sind.

Der Wasser-Vorhang der Station Drei wird – überraschend oder geplant - durch eine Lichtschranke ausgelöst. Sie lässt eine Wasserwand entstehen, die wohlige Erfrischung für den ganzen Körper - etwa für die Sportler in Hellbrunn - bietet.

Duftsäulen, in riechfreundlicher Höhe aufgestellt, garantieren schließlich die Stimulierung der Geruchsnerven. Eine dezente Bepflanzung rund um’s Wasserbecken ergänzt als Augenweide die Vielfalt des neuen „Wundergartens der Sinne“.

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Stand: 27.3.2018, Richilde Haybäck