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Bürgergarde der Stadt Salzburg

Bild vergrößernBürgergarde im Marmorsaal; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Bürgergarde im Marmorsaal; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Bild vergrößernBürgergarde der Stadt Salzburg; Quelle: Bürgergarde der Stadt Salzburg, K. Mattern

Bürgergarde der Stadt Salzburg; Quelle: Bürgergarde der Stadt Salzburg, K. Mattern

Bild vergrößernBürgergarde der Stadt Salzburg; Quelle: Bürgergarde der Stadt Salzburg, K. Mattern

Bürgergarde der Stadt Salzburg; Quelle: Bürgergarde der Stadt Salzburg, K. Mattern

Die Bürgergarde der Stadt Salzburg blickt auf eine sehr lange Geschichte und Tradition zurück.
Bereits 1287 wurden den Bürgern Salzburgs mit dem Sühnebrief erstmals (politische) Rechte zugestanden. Damit war auch die Geburtsstunde der Bürgergarde angebrochen, die damals eine militärische Funktion zum Schutz der Stadt inne hatte.   

Die sich im Laufe der Zeit ändernden militärischen Strategien ließen die Bedeutung der Bürgergarde zunächst schwinden.
1979 bewirkte Kommerzialrat Erwin Markl die Wiedergründung der Bürgergarde. Sie widmet sich seither dem Aspekt der Traditionspflege und wirkt bis heute bei großen Ereignissen mit, wie zum Beispiel an der Georgi-Kirchweih, der Umrahmung der Festspieleröffnung oder auch der alljährlichen Martini-Feier, mit der dem Stadtpatron, dem heiligen Martin, gedacht wird.  

Dr. Heinz Schaden
Bürgermeister der Stadt Salzburg
Protektor der Bürgergarde der Stadt Salzburg

725 Jahre Bürgergarde der Stadt Salzburg
2012 feierte die Bürgergarde, im Rahmen der Georgi-Kirchweih, 725 Jahre Sühnebrief mit dem ältesten bisher bekannten Stadtrecht der Stadt Salzburg, sowie 725 Jahre Bürgergarde der Stadt Salzburg.

Am 20. April 1287 unterzeichnete Erzbischof Rudolf I. von Hohenegg den nach dem Rat des Salzburg Domkapitels zustande gekommenen und als Sühnebrief bezeichneten Stadtfrieden. Er zog damit einen Schlussstrich unter die seit 1286 um sich greifenden und zuletzt mit Waffengewalt ausgetragenen Auseinandersetzungen zwischen armen und reichen Bürgern der Stadt Salzburg. Im 2. Teil dieses Stadtfriedens findet sich das älteste bekannte Stadtrecht der Stadt Salzburg. Dieser Stadtfrieden bedeutet auch die Geburtsstunde der Salzburger Bürgergarde.

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Stand: 8.11.2016, Richilde Haybäck