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Mirabellgarten

Kurgarten - Mirabellgarten

Bild vergrößernKurgarten; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Kurgarten; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Bild vergrößernRadeln durch den Kurgarten; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Radeln durch den Kurgarten; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Bild vergrößernMirabellgarten, Kurgarten; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Mirabellgarten, Kurgarten; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Der allen Salzburgern bekannte Rosenhügel ist der Rest des Erdkerns der alten großen Mirabellbastei (St. Vitalis-Bastei), einer der fünf großen Geschützbastionen, die unter Fürsterzbischof Paris Lodron im Dreißigjährigen Krieg angelegt, die Neustadt gegen einen feindlichen Angriff sicherten.
Der Name des Gartens geht dabei auf das alte Kurhaus zurück, das dort am 3. Mai 1868 als „Actien-Badehaus“ aufwändig gestaltet eröffnet worden war. 1872 erwarb die Stadt Salzburg dann das Haus und baute es um, sodass hier 1873 der große Kur-Saal eröffnet werden konnte, in dem später auch alle großen Salzburger Bälle der Monarchie stattfanden.
Im Zweiten Weltkrieg zerstört, befindet sich heute an der Stelle der einstigen Eingangshalle das neue moderne Kongresshaus der Stadt, an der Stelle des Kursaales das Hotel Sheraton. Der Kurgarten wurde damals vor allem auch von den zahlreichen Kurgästen der Stadt genutzt.

Im Kurpark waren einst in einem eigenen kleinen Gartengebäude auch die Städtische Kosmoramensammlung zu sehen, in der man „119 naturgetreue Kunstgemälde aus allen Ländern der Erde“ von Hubert Sattler gemalt, im Großformat bewundern konnte.
Dabei wurden Naturschauspiel, Großstadtpanoramen, Wahrzeichen der Architektur, und exotische Szenen dargestellt.
Auf persönliche Anregung von Kaiser Franz !. hatte dessen Vater Johann Michael Sattler 1825-1829 gemeinsam mit dem Landschaftsmaler Friedrich Loos und Johann Josef Schindler das große bekannte Rundgemälde der Stadt Salzburg gemalt, das er später  hier ausstelle um es dann 1870 der Stadt Salzburg zu schenken. Das Kosmoramagebäude wurde 1937 abgerissen. Heute ist das große Salzburg-Rundgemälde („Sattler-Panorama“) im Salzburg Museum zu sehen.

Dr. Reinhard Medicus 

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Stand: 18.8.2017, Richilde Haybäck