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Musikalischer Spaziergang

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704)

Bild vergrößernHeinrich Ignaz Franz Biber, Kupferstichportrait von Paul Seel, Nürnberg, 1682/83; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. Medicus

Heinrich Ignaz Franz Biber, Kupferstichportrait von Paul Seel, Nürnberg, 1682/83; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. Medicus

Bild vergrößernGrabplatte von Biber im St. Peter-Friedhof; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. Medicus

Grabplatte von Biber im St. Peter-Friedhof; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. Medicus

Bild vergrößernKuenburg-W-Kapellhaus; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. R. Medicus

Kuenburg-W-Kapellhaus; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. R. Medicus

Max Gandolf Kuenburg holte als „Instruktor“ der Sängerknaben und der Hofmusik Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) nach Salzburg.
1684 wurde der Komponist und Violinvirtuose Hofkapellmeister.
Sein Sohn sollte in dieser Stellung später von Leopold Mozart abgelöst wurde.

Biber schuf die bekannte große 53-stimmige „Missa salisburgensis“ für eine Jubiläumsfeier im Dom des Jahres 1682 und zahlreiche geistliche Werke (Kirchensonaten und Messen, Vespern und Litaneien) aber auch Musik für Streicherensembles.

1690 verlieh ihm der musikkundige Kaiser Leopold I. den Adelstitel, Biber nannte sich nun „von Bibern“. Nach ihm ist auch die Biberngasse benannt.
Biber wohnte zuerst im Haus seines Schwiegervaters in der Judengasse 13, dann im Kapellhaus und zuletzt im „Mauthaus“ am Rathauspatz 3 (9).
Beerdigt wurde Biber auf dem St. Peter Friedhof (16).

Heinrich Ignaz Franz Biber war ein herausragender Komponist und Geigenvirtuose, spielte aber auch Viola da Gamba und Violoncello. Er beherrschte und liebte die Scordatur, bei der Saiten der Streichinstrumente umgestimmt werden. In Bibers Rosenkranz-Sonaten ist die Scordatur besonders ausgeprägt. Bemerkenswert sind seine tonmalerischen Ausgestaltungen.

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Stand: 29.8.2017, Richilde Haybäck