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Altstadt & Tourismus
Welterbe

Beauftragter für das Welterbe

Bild vergrößernBlick auf die Dächer der Stadt; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Blick auf die Dächer der Stadt; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Bild vergrößernGriesgasse; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Griesgasse; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Bild vergrößernAltstadt Getreidegasse; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Altstadt Getreidegasse; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Rund 960 Objekte umfasst das Welterbe Salzburgs

Seit Mai 2013 werden die Agenden des Welterbes durch einen weisungsfreien Beauftragten für das Welterbe wahrgenommen

Der Erhalt des Weltkulturerbes der Stadt Salzburg ist laut Stadtverfassung § 3a des Salzburger Stadtrechts neben der Altstadterhaltung und dem Erhalt der Stadtlandschaften ein besonders definiertes Leitziel des Handelns der Stadt.

Der Welterbegedanken ist in erster Linie ein von der UNO entwickeltes Friedensprojekt, dass die internationale Staatengemeinschaft zur gemeinsamen Erhaltung und Wertschätzung der weltweit bedeutendsten Natur- und Kulturdenkmäler verhalten soll. Insofern sollte vor allem die Weitertragung dieses Anliegens nach außen transportiert werden. In Salzburg ist das Schutzsystem für das bauliche Erbe vor allem durch das Altstadterhaltungsgesetz 1980 gewährleistet.

Alle Agenden – nach außen und innen – werden von ihm federführend und eigenverantwortlich wahrgenommen. Ein deutliches Signal, wie ernst der Stadt Salzburg das Weltkulturerbe ist!
Der Altstadtschutz ist ein Anliegen, das sowohl von den Bürgern als auch der Politik seit den 1960ern verfolgt wird. Im Stadtrecht ist der Schutz des Weltkulturerbes als vorrangiges öffentliches Interesse festgeschrieben, und zwar als Leitbild für alle, zusätzlich zu den längst geschaffenen Regelungen zur Altstadterhaltung und des Denkmalschutzes.

Baubewilligungsverfahren in der Altstadt sind natürlich kompliziert.
In diesem Bereich gilt ein Sonderbaurecht, das auf den Schutz der historischen Substanz und damit auch des Weltkulturerbes abzielt. Zugleich ist die Altstadt aber ein Ort, wo Menschen leben, arbeiten oder ihre Geschäfte betreiben.

Die Begleitung und Überprüfung von Bau- und Umbauprojekten im Weltkulturerbe ist nicht nur als juristische Aufgabe, sondern als komplexes Zusammenspiel, an dem viele Beteiligte gemeinsam arbeiten, zu sehen: von den Bauherren und Architekten über den Denkmalschutz bis zu den BewohnerInnen, die zuständigen Behörden von der Feuerpolizei bis zum Arbeitnehmerschutz und natürlich ICOMOS als Unterabteilung der UNO-Sondereinrichtung UNESCO.

Die Stadt Salzburg seit Juli 2014 dem internationalen Städtenetzwerk OWHC (Organisation of world heritage cities) beigetreten.

Weltkulturerbe ist eine Kommunikationsaufgabe und eine Angelegenheit für alle Menschen. Experten aus allen beteiligten Sparten sollten gemeinsam für den Schutz des Weltkulturerbes zusammenarbeiten und ihre Kompetenzen einbringen.
Das können weder die Denkmalschützer und Kunsthistoriker, noch die Architekten, noch die Ökonomen oder Juristen alleine. Ziel in der Stadt Salzburg ist es, gut funktionierende Kanäle auf und zwischen allen Ebenen zu forcieren und breites Bewusstsein für die Arbeit im Sinne des Weltkulturerbes zu schaffen.

Noch Fragen?

Stand: 22.3.2017, Richilde Haybäck