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Gedenken an die Opfer der Euthanasie

Bild vergrößernDie Namen der Euthanasieopfer; Quelle: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Die Namen der Euthanasieopfer; Quelle: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Bild vergrößernEuthanasie-Mahnmal im Kurgarten; Quelle: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Euthanasie-Mahnmal im Kurgarten; Quelle: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Bild vergrößernBM Heinz Schaden bei der Enthüllung; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Wild

BM Heinz Schaden bei der Enthüllung; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Wild

An die Opfer der „Euthanasie“ der Stadt Salzburg erinnert im Kurpark ein gläsernes, mit Asche gefülltes Mahnmals mit drei Jahreszahlen: 1941 verweist auf die Ermordung von über 300 Menschen aus der Stadt Salzburg, 1991 auf das Jahr der Enthüllung des Mahnmals. Nun wurde eine dritte, 2014, als Datum der Wiedererrichtung angebracht.

Am 26. November 2014 wurde das Mahnmal nach einer schweren Beschädigung im Mai 2014 wieder errichtet und um vier Bodenplatten mit den 325 Namen von bisher bekannten Opfern aus der Stadt Salzburg erweitert.

Bürgermeister Heinz Schaden: „Wir nehmen diesen Akt der mutwilligen Zerstörung nicht hin. Wir halten dagegen, so gut wir können. Gegen Unbelehrbare, Verblendete und Unwissende. Wir haben die Namen der Opfer, von denen wir wissen, nun sichtbar gemacht.“
Auf Bodenplatten rund um die markante Stele wurden 325 Namen eingemeißelt. Bewusst gesetzte Leerstellen zeigen, dass die Aufarbeitung nicht abgeschlossen ist. Die Zerstörung und Wiedererrichtung des Mahnmals wurde mit der Jahreszahl 2014 am Glaskörper deutlich gemacht."

Link zum Kurzvideo

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Stand: 12.1.2015, Hans-Peter Miller