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Publikation Bd. 19: Wie Salzburg zu seinem Gesicht kam

Bd. 19: Wie Salzburg zu seinem Gesicht kam

Bd. 19: Walter Schlegel, Wie Salzburg zu seinem Gesicht kam. Die Baugeschichte der Altstadt von Salzburg in Historischen Steckbildern, Salzburg 2004.
Herausgeber: Archiv und Statistisches Amt der Stadt Salzburg
! VERGRIFFEN !, 60 S., Ill. mit Windows-CD-ROM, ISBN 3-900213-00-3, Preis: € 24,00

Telefon: +43 (0)662 8072-4701
 
Bild vergrößernNR 19; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

NR 19; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Bild vergrößernBd.19 Buch und CD; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Bd.19 Buch und CD; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Dipl.-Ing. Richard Schlegel entwickelte in den Jahren 1934 bis 1936 ein Wandelbild der Salzburger Altstadt, mit dem es ihm – in einer Zeit vor der Existenz digitaler Darstellungsmöglichkeiten – hervorragend gelungen ist, die bauhistorische Entwicklung der Fürstenstadt ab dem 16. Jahrhundert plastisch aufzuzeigen. Sein heute zu Unrecht in Vergessenheit geratenes und noch nie vollständig in Farbe publiziertes „Steckbild“ vermittelt anschaulich, wie die Weltkulturerbe-Stadt Salzburg zu ihrem unverkennbaren Gesicht gekommen ist.

Dipl.-Ing. Walter Schlegel, der ehemalige Landeskonservator von Salzburg, hat die Schaubilder seines Vaters sieben Dezennien nach ihrer Entstehung nochmals zum Leben erweckt und gemeinsam mit der Fachhochschule Salzburg, der Wirtschaftskammer Salzburg und dem Salzburger Stadtarchiv ein einzigartiges Werk geschaffen. Mit diesen Partnern und durch die Unterstützung maßgeblicher Sponsoren (Bankhaus Carl Spängler & Co. AG, Stieglbrauerei zu Salzburg und Rotary Club Salzburg), konnte das Steckbild für die Nachwelt bewahrt und – und nach einer Idee von Dipl.-Ing. Augustin Heuberger – mit modernsten Techniken aufbereitet werden.

Die Darstellung der Entwicklungsgeschichte des historischen Altstadtkerns erfolgt in zweifacher Form, gedruckt und – noch lebendiger – als interaktive CD-ROM. Das hochwertige Buch und die CD-ROM sind als eigenständige Werke konzipiert, eine einheitliche Zeitleiste erleichtert die gemeinsame Verwendung.

Das von Fritz Pürstinger gestaltete Buch ist mit hochwertigen Farbtafeln, die Oskar Anrather vom Original-Steckbild angefertigt hat, ausgestattet. Um die großartige Wirkung der einzelnen Bilder nicht durch Umzeichnungen zu beeinträchtigen, wurde das Bauschaffen der jeweiligen Zeit auf der gegenüberliegenden Seite des Buches textlich beschrieben und auf einem zusätzlichen Miniaturbild farblich hervorgehoben. Eine Zeitleiste vermittelt auf einen Blick den genauen Zeitpunkt der jeweiligen Bauetappe und verweist zu ausführlicheren Details auf der im Buch eingelegten CD-ROM.

Die interaktive Windows CD-ROM wurde von Studierenden der FH Salzburg unter Leitung von Mag. Lothar Riedl gefilmt, programmiert und gestaltet. Die Stadtentwicklung wird als zeitlich linear ablaufender „Film“ dargestellt. Bei insgesamt 35 Zeitstationen zwischen 1553 und 1926 ist der jeweils veränderte Bauzustand mit einer dem Original-Steckbild detailgetreu nachempfundenen Animation dargestellt. Während in einem Videofenster der entsprechende Filmausschnitt des Vortrages von Walter Schlegel über die Baugeschichte der Altstadt zu sehen und zu hören ist, können im Hauptfenster der entsprechende Ausschnitt und auch Details aus dem Steckbild in hoher Auflösung betrachtet werden. Ein Wechsel zur Textanzeige bietet einen schriftlichen Überblick über die Baugeschichte der Altstadt sowie vertiefende „Links“, zusätzliche Informationen mit alten Stadtansichten und Porträts von Bauherren und Architekten. Die interaktiven Funktionen bieten vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Unterhalb des Hauptfensters steht eine Zeitleiste zur Verfügung, die es ermöglicht, in beliebiger Reihenfolge zu den Bauetappen zu springen und so die jeweiligen Veränderungen direkt gegenüber zu stellen.

Die Landesinnung Bau der Wirtschaftskammer Salzburg und das Salzburger Stadtarchiv knüpfen mit der vorliegenden Publikation im Rahmen der „Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg“ inhaltlich an die Intentionen des 1999 gemeinsam herausgebrachten, äußerst erfolgreichen „Historischen Atlas der Stadt Salzburg“, an.

Zur Schriftenreihe

Stand: 18.12.2017, Hans-Peter Miller