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Stadtgeschichte
Veranstaltungen 2014

Buchpräsentation Richard Hörl

Buchpräsentation Richard Hörl

Am 28. April 2014 wurden vom Verlag Edition Tandem und dem Stadtarchiv Salzburg die Erinnerungen von Richard Hörl „Die Salzburger Bürgerrevolte 1972-1982“ der Öffentlichkeit präsentiert. Zur Buchvorstellung waren rund 140 BesucherInnen, darunter Bürgermeister Dr. Heinz Schaden, Stadtrat Johann Padutsch und Gemeinderat Dr. Helmut Hüttinger sowie zahlreiche einstige MitstreiterInnen Hörls, darunter sein Co-Autor Dr. Josef Dapra, in das Haus der Stadtgeschichte gekommen. Bürgermeister Dr. Schaden würdigte Richard Hörl als ehemaligen Sprecher des Landschaftsschutzkomitees „Rettet die Landschaft Freisaal“ und für sein Engagement für eine Stärkung der direkten Demokratie. Erwin Slavetinsky las aus dem neuen Buch und Richard Hörl erinnerte sich in einer Gesprächsrunde mit Verleger Mag. Volker Toth an den Beginn des Bürgerprotestes in den 1970er Jahren, an seine MitstreiterInnen und auch an die schweren Anfänge als gewählte Mandatare im Salzburger Gemeinderat. Für die musikalische Umrahmung sorgte Dr. Alfred Dominik.

Einladung als PDF

Zum Buch:
Im vorliegenden Buch beschreibt Richard Hörl in sehr persönlicher Art und Weise die wohl spannendste Dekade in der jüngeren Zeitgeschichte der Stadt Salzburg. Als Protagonist und Aktivist der „Bürgerrevolte“ gibt er Einblick in die Bewegung in viele der damaligen Bürgerinitiativen und in die Entstehung der Salzburger Bürgerliste. Wie ein Politkrimi lesen sich die persönlichen Erinnerungen über die Reaktionen der etablierten Parteien und ihrer Vertreter, aber auch der Medien.
Richard Hörl ist in seiner Analyse und Darstellung sehr direkt, oft schonungslos. Seine Sprache ist nicht diplomatisch ausgefeilt sondern emotional, manchmal auch wertend. Seine Beschreibungen zeigen ihn als einen Menschen, der sich voll und ganz für seine Heimatstadt und den Erhalt einzigartiger Bauten und Landschaften zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt hat und dabei selbst oft nicht zimperlich war.
Was uns heute so selbstverständlich erscheint, die unberührte Stadtlandschaft in Freisaal, die Altstadt-Universität mit pulsierendem Leben in der Stadt, die stilvoll restaurierten und schmucken Altstadthäuser (vor allem in der Linzer Gasse), das alles wäre ganz anders gekommen und sähe völlig anders aus, hätten sich nicht Menschen wie Richard Hörl, Herbert Fux, Johannes Voggenhuber und Dr. Eckehart Ziesel so vehement engagiert.
Letztlich waren es diese Gründe, die den Verleger bewogen haben, die Erinnerungen von Richard Hörl zu publizieren – trotz aller Widersprüche, die das Buch hervorrufen wird, trotz der fehlenden objektiv-reflektierenden Sichtweise.

Buchpräsentation Buchpräsentation
© Stadtarchiv Salzburg / M.Granigg
Bürgermeister Heinz Schaden Bürgermeister Heinz Schaden
© Stadtarchiv Salzburg / M.Granigg
Autor Richard Hörl Autor Richard Hörl
© Stadtarchiv Salzburg / M.Granigg
GR Hüttinger und Verleger Toth GR Hüttinger und Verleger Toth
© Stadtarchiv Salzburg / M.Granigg
Lesung Erwin Slavetinsky Lesung Erwin Slavetinsky
© Stadtarchiv Salzburg / M.Granigg
Gesprächsrunde Gesprächsrunde
© Stadtarchiv Salzburg / M.Granigg

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Stand: 25.6.2015, Hans-Peter Miller