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Menschen mit Behinderung
Serviceleistungen

'Hilfe holen' in Spar-Supermärkten

Auffällig gelbe Funksäulen als symbolische Haltestellen zum Hilfe-Rufen
an sechs Standorten in Spar-Supermärkte in der Stadt Salzburg eingerichtet. Das Konzept besteht dabei zum einen aus einem speziell genormten Rillenteppich, der vom Eingang der Filialen zu „symbolischen Haltestellen“ führt.

Die Funksäulen sind mit Braille-Schrift und dem hervorgehobenen Schriftzug „Hilfe“ versehen. Auf Knopfdruck können hilfebedürftige Menschen einen Signalton im Kassabereich auslösen; Mitarbeiterinnen eilen daraufhin herbei und helfen beim Einkauf.
In der Stadt Salzburg verfügen derzeit sechs Spar-Märkte Standorte über solche "Haltestellen":
Die Supermärkte in Gneis, Kuglhof, Kendlerstraße, Eberhard Fugger-Straße, dazu die Eurospar-Märkte in der Sterneckstraße und in der Shopping Arena Alpenstraße.
Leider zeigt die Erfahrung, dass die „Haltestellen“ NOCH kaum genützt werden.

Der zweite Teil des "Barrierefrei-Konzepts" bei Spar umfasst die Schulung der MitarbeiterInnen im richtigen Umgang mit blinden und sehbehinderten Menschen. Diese Schulung erfolgt dabei in Blinden- und Sehbehindertenverbänden. Der dritte Teil des Konzepts sind Menükarten in den Supermärkten mit Bistros, die in übergroßer und in Braille-Schrift gestaltet sind.

Als barrierefrei ausgezeichnet ist der Spar-Supermarkt im Nonntal. Er hat überbreite Gänge und eine überbreite Kassa.

Eine Induktionsschleife gibt es bei den Kassen im Interspar Lehen. Sie ermöglicht hörbehinderten Menschen Audiosignale - also Worte und Musik - drahtlos und störungsfrei über ihre Hörgeräte zu empfangen.

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Stand: 30.10.2017, Richilde Haybäck