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Krematorium

Feuerhalle am Kommunalfriedhof

Bild vergrößernKrematorium Kommunalfriedhof; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Krematorium Kommunalfriedhof; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Bereits zwei Drittel der jährlich insgesamt rund 1.500 Beisetzungen im Stadtgebiet sind Feuerbestattungen. 
Das denkmalgeschützte Gebäude, die Feuerhalle am Kommunalfriedhof,  präsentiert sich zeitgemäß: würdevolle Zeremonienräume und neueste Technologie.  

Die neugestalteten Abschiedsräume bieten einen würdevollen Rahmen für ein letztes pietätvolles Abschiednehmen. Die Einäscherungsöfen wurden erneuert und der Einbau der derzeit modernsten Filtertechnologie Europas bewirkt eine wesentliche Reduzierung der Emissionen. 

Nähert man sich dem Krematorium auf dem Kommunalfriedhof, beeindruckt der sachliche und funktionale Bau im Stil der Moderne.
1931 nach Plänen von Eduard Wiedenmann durch den Feuerbestattungsverein 'Die Flamme' errichtet, ist das Krematorium ein ansprechender Ort der Besinnung und Ruhe.      

Asche zu Asche – ein letzter Weg
In unserer individualistischen Gesellschaft treten traditionelle Trauerriten immer häufiger in den Hintergrund oder werden in neue Formen des Abschiednehmens integriert. Der Abschied von einem geliebten Menschen orientiert sich sehr oft am individuellen Lebensweg:
ob eine letzte stille Kontaktaufnahme mit dem Verstorbenen oder das letzte große Fest, die neugestalteten Abschiedsräume bieten künftig einen würdigen Rahmen.

Die Einäscherung
Jährlich finden rund 3.300 Einäscherungen im Krematorium Salzburg statt – das Einzugsgebiet reicht vom gesamten Bundesland bis in den oberösterreichischen und bayerischen Raum.

Das Krematorium am Kommunalfriedhof führt aber auch beauftragte Einäscherungen für Todesfälle außerhalb der Stadt Salzburg durch, sodass die Zahl der Einäscherungen des Krematoriums weit über den tatsächlichen Urnenbestattungen auf den städtischen Friedhöfen liegt.

Gründe für die Entscheidung zugunsten von Einäscherungen sind vielfältig: neben der Vorstellung eines reinigenden Feuers, werden auch Hygiene- und Kostengründe angeführt. Die Überreste der Verstorbenen werden in Urnen gefüllt. Deren Bestattung erfolgt nach individuellen Wünschen der Verstorbenen oder ihrer Angehörigen.

Anonyme Urnenbeisetzung
Neben der Urnenbeisetzung wird immer häufiger die anonyme Urnenbeisetzung in Gemeinschaftsgräbern in Anspruch genommen. Ein Ausdruck des gesellschaftlichen Wandels: Alleinstehende müssen sich nicht um Grabpflege sorgen. Auch ist die Urnenbeisetzung außerhalb des Friedhofs nach zuvor genau definierten Vorgaben möglich.

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Stand: 24.5.2018, Richilde Haybäck