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Sicherheit & Gesundheit
Tierseuchen - Bekämpfung

Hasenpest

Das Gesundheitsamt der Stadt Salzburg warnt anlassbezogen vor der Gefahr der Hasenpest (Tularämie).
BMSGK: Tularämie, dazu Rechtliches

Die Infektionskrankheit kann auf Menschen übertragen werden und kann bei Nicht- oder verspäteter Behandlung zu sehr schweren Verläufen führen. Die Zeitspanne vom Zeitpunkt der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit kann 1 bis 14 Tage betragen, in der Regel sind es 3 bis 5 Tage.
Eine Mensch-zu-Mensch Übertragung ist nicht bekannt.

Das Gesundheitsamt rät zur Einhaltung folgender Vorsichtsmaßnahmen:

  • Der Kontakt zu verendeten oder offenkundig erkrankten Tieren ist unbedingt zu vermeiden.

    Ein gefundener Kadaver sollte dem Stadtjäger Manuel Kapeller bzw. außerhalb der Amtsstunden der Berufsfeuerwehr gemeldet werden.

  • Die Leinenpflicht für Hunde ist strikt einzuhalten
    „Wem sein Tier lieb ist, der schützt es durch Leine oder Maulkorb! Infizierte Hasen verlieren ihre natürliche Scheu. Wenn ein Hund ein solches Tier apportiert oder zerbeißt, können die Erreger durch kleinere Wunden im Maul in den Körper gelangen und die Erkrankung hervorrufen“, sagt der Veterinäramtsleiter der Stadt Christophorus Huber.

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Stand: 13.6.2018, Richilde Haybäck