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Bauen & Wohnen
Miet:Garantie

Detail-Info für Vermieter

Bild vergrößernVorteile auf einem Blick; Quelle: Agentur Salic

Vorteile auf einem Blick; Quelle: Agentur Salic

Bild vergrößernMiet:Garantie, Logos; Quelle: Agentur Salic

Miet:Garantie, Logos; Quelle: Agentur Salic

  • Die gemeinnützige Wohnbauvereinigung gswb vermietet die Wohnung im Auftrag des Eigentümers direkt an den Mieter.
  • Der Vermieter erhält 70 % des ortsüblichen Mietzinses, der Mieter zahlt 80 %.
  • Verwaltungsaufwand und notwendige Reparaturen werden mit der Differenz bestritten.
  • Es gibt keine Nebenkosten (Verträge, Provisionen) für Vermieter und Mieter.
  • Stadt und gswb garantieren dem Vermieter Miete, Betriebskosten und Reparaturkosten
  • Der Vermieter erhält sämtliche Unterlagen die Vermietung betreffend für seine Steuererklärung.
  • gswb und Stadt können nötigenfalls eine termingerechte Räumung organisieren.
  • Die ortsübliche Miete beträgt je nach Wohnungsstandort derzeit 8 bis 12 €/m²:
    Quelle: Wirtschaftskammer Salzburg; Stand Frühjahr 2016
  • Die Höhe des tatsächlich zum Tragen kommenden ortsüblichen Mietzinses wird jeweils bezogen auf den Einzelfall ermittelt.
    Ausschlaggebende Kriterien dafür sind: Wohngegend, Angebot und Nachfrage, Verkehrsanbindung, Lage im Haus, Grundriss, Erhaltungszustand etc.
  • Im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes (Altbauwohnungen) darf nur der angemessene Mietzins bzw. Richtwertmietzins verlangt werden (MRG § 16 Abs 2).

Voraussetzungen für Vermieter
Infrage kommen nur unmöblierte Wohnungen (ausgenommen Kücheneinbauten) in der Stadt Salzburg, die üblichen Mindeststandards entsprechen und vom Zustand her vermietbar sind. Das heißt: Die Wohnung muss sich im Eigentum befinden.

Die Wohnung muss mindestens Kategorie B laut Mietrechtsgesetz sein und in einem Objekt mit mindestens zwei abgeschlossenen Wohneinheiten liegen.
Nicht einbezogen werden Einzelhäuser mit nur einer Wohnung, geförderte Wohnungen (nicht ausfinanziert), Wohnungen die durch gewerbliche Immobilienverwalter angeboten werden sowie Substandard-Wohnungen.

Die Mietverträge werden auf drei bis fünf Jahre befristet abgeschlossen.
Neben der Garantie für etwaige Miet- und Betriebskostenausfälle gibt es eine weitere für Reparaturen, die über das normale Maß des „Abwohnens“ hinausgehen. Gerechnet wird mit einem jährlichen Mietausfallsrisiko von vier Prozent und einem Abgang von sechs Prozent des jährlichen Hauptmietzinses für Abnützung und Reparaturen.

Noch Fragen?

Stand: 17.7.2017, Richilde Haybäck