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Mo, 18.3.: Neugestaltung des Residenzplatzes geht ins Finale

StR Rößlhuber: Durchdachte Infrastruktur bietet künftig bessere Möglichkeiten
 
Mi, 13. März 2019

Der denkmalgeschützte Residenzplatz erhält in den nächsten Monaten den letzten Schliff: Am Montag, 18. März, beginnt die Fa. Porr mit den Bauarbeiten für den letzten Bauabschnitt. Bis Ende Mai 2019 soll die Neugestaltung des größten, teils geschotterten Platzes Mitteleuropas abgeschlossen sein.
Im Vorjahr wurden bereits die befahrbaren Randbereiche des Platzes mit 5.000 qm Granit-Pflaster gestaltet. Aus demselben Steinbruch im Böhmerwald stammt der Schotter, mit dem nun die bereits geschotterte Oberfläche erneuert wird (Gesamtkostenrahmen: 4,9 Mio). Dabei werden ca. 20 cm des bestehenden Materials abgetragen und mit einer wasserdurchlässigen Tragschichte und einer Abdeckung mit Granitsplitt neu hergestellt. Das taktile Leitsystem im gepflasterten Teil des Platzes wird erneuert und die Fugenfüllung beim Pflaster nachgearbeitet. Unangetastet bleibt der Ring aus Bachsteinen rund um den Residenzbrunnen, der seit 2017 dem Land gehört.

„Die Salzburger*innen lieben diesen offenen, großzügigen Platz mit seinem wunderschönen Brunnen als Zentrum vieler traditioneller Veranstaltungen wie den Rupertimarkt oder den Christkindlmarkt. Natürlich haben wir das bei der Neugestaltung berücksichtigt. Eine durchdachte Infrastruktur wird den Standler*innen künftig deutlich verbesserte Möglichkeiten bieten“, informiert Ressortchef Baustadtrat Lukas Rößlhuber.

Nicht mehr zu sehen: Eingebaut wurden hier Kanäle für die Oberflächenentwässerung, neun zentrale Elektroversorgungsstationen, Wasserleitungen, ein zweieinhalb Meter tiefer Ab(wasch)wasser-Entsorgungsschacht samt Pumpwerken für diverse Veranstaltungen sowie andere wichtige Vorrichtungen. Kaum mehr zu riechen: Der Fiakerstandplatz entlang der Nordfassade des Doms. Er erhielt bereits ein speziell konzipiertes Entwässerungssystem mit Kanalanschluss und Frischwasseranschluss. Die Pferde stehen nicht mehr in der prallen Sonne. Auch der Fiakerstandplatz wird bis Ende Mai fertiggestellt.




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Stand: 13.3.2019, Gabriele Strobl-Schilcher