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Internationale Kontakte
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Jahresausstellung des AIR artists-in-residence Programm der Stadt Salzburg

Bild vergrößern6 der 7 AIRs. Gerlinde Radler, Mischa Reska, Konrad Rainer, Nadine Weixler, Lisa Wieder, Stefan Kreiger. (nicht im Bild: Christian Ecker); Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Alex Hoerner

6 der 7 AIRs. Gerlinde Radler, Mischa Reska, Konrad Rainer, Nadine Weixler, Lisa Wieder, Stefan Kreiger. (nicht im Bild: Christian Ecker); Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Alex Hoerner

Mit ihrem AIR (Artists-in-Residence)-Programm ermöglicht die Abteilung Kultur, Bildung und Wissen der Stadt Salzburg seit 1986 Künstlerinnen und Künstlern aus dem Ausland einen Arbeitsaufenthalt im Stadt-Atelier im Künstlerhaus; im Gegenzug verbringen Salzburgerinnen und Salzburger mehrwöchige Arbeitsaufenthalte bei den Kulturpartnern.

Sieben bildende Künstlerinnen und Künstler waren 2017 mit dem AIR-Programm unterwegs. Die künstlerischen Ergebnisse des Ortswechsels auf Zeit präsentieren Christian Ecker (New York), Stefan Kreiger (Anderson Center Minnesota), Gerlinde Radler (Temeswar), Konrad Rainer (Virgina), Mischa Reska (Vantaa), Nadine Weixler (Meran) und Lisa Wieder (Budapest) jetzt bei einer gemeinsamen Jahresausstellung in der Stadtgalerie Mozartplatz 5.

Christian Ecker spürte während seines New York-Aufenthaltes den Themen Sauerstoff und Atmen nach. Er zeichnete mit - Sauerstoff produzierenden - Blaualgen. Danach fotografierte er Menschen beim Einatmen vor diesen „Type Faces of Evolution“ betitelten Schriftbildern.

Stefan Kreiger führt mit Witz und technischem Können Sujets zusammen, die man auf den ersten Blick nicht miteinander in Verbindung setzen würde. Im Anderson Center (Minnesota/USA) verschrieb er sich ganz der Collage-Technik.

Gerlinde Radler ergründete in Temeswar/Rumänien, wie wir es eigentlich mit der Kultur halten. Eine Frage, die sie immer schon interessierte – beim Anblick der Kontraste an jeder Ecke in der Gaststadt spitzte sich diese Frage für die Künstlerin zu.

Mischa Reska setzte sich als AIR-Stipendiatin in Vantaa/ Finnland anhand der Arbeiten des Architekten Alvar Aalto mit den Wurzeln ihres eigenen Architektur-Ideals auseinander und ließ in einem zweiten Schritt finnisches Raumgefühl in ihre Malerei einfließen.

Nadine Weixler inspirierte der kreative Freiraum im Gastatelier der Stadt Meran zu „alltäglichen Szenen an gewöhnlichen öffentlichen Orten in einer durchschnittlichen Stadtlandschaft“ fotografisch zu dokumentiert.

Lisa Wieder fokussierte während ihres Arbeitsaufenthaltes in Budapest auf den (Stadt)raum. Ein besonderes Augenmerk legte sie auf die Gegend rund um den Klauzal-Platz. Sie sammelte und dokumentierte fotografisch Spuren im öffentlichen Raum.

Zu sehen sind die Werke aus der Fremde bis 25. Jänner in der Galerie Mozartplatz 5, Mo-Do von 8-16 Uhr und Fr von 8-12 Uhr.

Stand: 20.11.2017, Martina Greil