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Internationale Kontakte
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Mirjana Petricevic_artist-in-residence 04_2019

Bild vergrößern“Der Körper, mein Tempel, mein Freund”, mixed media/Papier, 14 x 20 cm, 2016; Quelle: M. Petricevic

“Der Körper, mein Tempel, mein Freund”, mixed media/Papier, 14 x 20 cm, 2016; Quelle: M. Petricevic

Bild vergrößern“Begegnung”, mixed media/Papier, 15 x 28 cm, 2018; Quelle: M. Petricevic

“Begegnung”, mixed media/Papier, 15 x 28 cm, 2018; Quelle: M. Petricevic

Mirjana Petricevic
geb. 1971 in Heilbronn

2016 - 2018 Art Journal mit Erin Faith Allen, Misty Mawn, Fonda Clark Haight, USA
Maltage mit Elisabeth Herdlicka und Walter Winter, Österreich

2016 - 2017 Ausbildung zur Tischlerin mit Gesellen-prüfung, Art Déco Création, Le Pouzin, Frankreich

1993 - 1996 Scuola Teatro Dimitri (Theaterimprovisation, Tanz, Rhythmus, Akrobatik, Stimme, Maskenbau und -spiel) in Verscio, Schweiz

1991 - 1993 Klassische Gesangsausbildung «Bel Canto» bei James Thomas, Stuttgart, Deutschland

Seit 2 Jahren selbstständige Lehrerin für künstlerischen Ausdruck mittels Körper, Stimme, Theater und Malereii. Künstlerische Zusammenarbeit als Schauspielerin und/oder Regisseurin mit verschiedenen
Theatertruppen.


“Öffentliche Intimität - Intime Öffentlichkeit”

Leben und Arbeiten in einem mobilen Raum, der die  Spannweite zwischen Intimität und Öffentlichkeit täglich verwischen lässt.

Auseinandersetzung mit Grenzen und Grenzver-schiebungen in Wort, Bild und Raum.

Seit Jahren beschäftigt mich dieses Thema in meiner Kunst. Ich pflege meinen künstlerischen Ausdruck auf verschiedenen Ebenen. So wandelte sich das, was in frühen Jahren ausschliesslich Ausdruck von Intimität war, durch Bühnenarbeit zu einer öffentlichen Form.

Ich bewege mich im Raum zwischen Intimität und Öffentlichkeit, strecke und weite ihn und lasse ihn im nächsten Moment zusammenschrumpfen.

Ich griff diesen Ansatz in der Malerei auf, um meine Ausdrucksformen zu erweitern. Auch in meinen Bildern arbeite ich mit der Weitung des Raumes zwischen Intimität und Öffentlichkeit. Ich bin davon überzeugt, dass die Quelle unserer Kreativität in unserer Intimität schlummert.

Stand: 28.3.2019, Martina Greil