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2012 / Rene Schäfer

Bild vergrößernRene Schäfer; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Rene Schäfer; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Das Robert Jungk-Stipendium für Zukunftsforschung 2012 erhielt Rene Schäfer zugesprochen.
Aus einer Reihe von hochkarätigen Bewerbungen entschied sich die Jury für den jungen Berliner Rene Schäfer.
Er arbeitet während seines Aufenthalts in Salzburg von Jänner bis Ende März 2012 an dem Thema „ Foresightprozesse im Internet". Es geht dabei um eine deskriptive Zusammenfassung und Kategorisierung aller methodischen Ansätze zum Thema Foresightprozesse im Internet, mit dem Ziel "Foresight 2.0" als Begriff zu definieren. Dazu gehört eine Aufschlüsselung nach technischer Funktionsweise, genauso wie ein Ausblick auf Entwicklungspotentiale zukünftiger Applikationen in diesem Bereich. "Diese Arbeit soll vor Allem dem Beginn einer Evaluation von Zweck, Erkenntnisinteresse und Güte der Ergebnisse digitaler kollaborativer Vorausschau-Techniken dienen, da dieser Bereich bisher auf sehr wackeligen wissenschaftlichen Füßen steht. Parallel dazu wird ein Prototyp konstruiert, der den gefundenen Vor- und Nachteilen gerecht werden soll. Das Ergebnis wäre eine digital kollaborative Plattform im Internet, auf der methodisch korrekte Diskussionen, auch öffentlich, zu Zukunftsbildern abgebildet und geführt werden können, um eine allgemeine Awareness zu Zukunftsthemen durch eine gesteigerte Partizipation der Stakeholder/Gesellschaft zu erhöhen.", so Rene Schäfer.

In der Robert Jungk-Bibliothek recherchiert Rene Schäfer für seine anstehende Masterarbeit, die sich im Spektrum "Science-Fiction - Zukunftsbilder - Foresightprozesse" bewegen wird.

Stand: 30.4.2013, Verena Braschel