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Kultur
 
Kulturservice und Förderung
Förderungen durch die Stadt Salzburg

Förderung Film/Neue Medien/Medienkunst

Filmförderung/Video- und Medienkunst Richtlinien

1. Es gelten die gültigen Subventionsrichtlinien der Landeshauptstadt Salzburg

2. Weitere Voraussetzungen für eine Förderung aus dem Bereich Film/Video- und Medienkunst durch die Stadt Salzburg sind in jedem Fall, dass

2.1. der/die Antragsteller/in entweder in der Stadt Salzburg geboren ist

2.2. in der Stadt Salzburg oder im Zentralraum um die Stadt lebt, oder

2.3. hier einen wesentlichen Schwerpunkt des Lebensinteresses (zB. Beruf) hat bzw. für einen längeren Zeitraum hatte oder die bisherigen künstlerischen Arbeiten von internationaler Bedeutung sind und damit die Stadt Salzburg in diesem Kontext repräsentieren und/oder

2.4. das Projekt einen expliziten Bezug zur Stadt Salzburg hat (inhaltlich, institutionell oder personell).

Gefördert werden ausschließlich künstlerische Produktionen von Einzelpersonen, Arbeitsgemeinschaften, Vereinen und Produzent/innen. Kommerziell orientierte Filme, das bedeutet, auf Gewinn ausgerichtete Produktionen (Auftragsproduktionen, Industrie-, Werbe- oder Imagefilme), TV Produktionen und reine Amateurfilme aus dem privaten Bereich können nicht berücksichtigt werden.

3. Ein Schwerpunkt der Filmförderung durch die Stadt Salzburg liegt im Bereich der Nachwuchsförderung. Dadurch soll der Einstieg in das professionelle Filmschaffen erleichtert werden. Filmische Projektvorhaben, die im Rahmen einer Ausbildung herstellen werden, können im Rahmen einer festgesetzten Summe nur gefördert werden, wenn es sich um einen Abschlussfilm (Diplom-, Bachelor- und Masterstudium) mit besonderer künstlerischer Qualität handelt. Eine Bestätigung darüber ist dem Ansuchen beizulegen. Übungsfilme oder Semesterprojekte im Rahmen einer Ausbildung werden nicht gefördert. (Voraussetzungen siehe Pkt. 7.6.)

4. Neben der freien Filmförderung werden auch filmkulturelle Einrichtungen, soweit dies budgetär vorgesehen ist, finanziell unterstützt. Wenn eine Jahresförderung erfolgt, können einzelne Projekte des Vereins nicht gesondert gefördert werden.

5. Dokumentationen bereits geförderter Projekte, wie zB. Theater- oder Tanzevents, Ausstellungen, etc. werden keine nochmaligen Förderungsmittel zuerkannt. Die dafür erforderlichen Summen sind beim Basisprojekt zu veranschlagen.

6. Die Herstellung/Produktion von Filmen wird von der Stadt aufgrund der Größenordnung, in der sich Filmrealisierungen finanziell bewegen nicht gefördert. Sollte ein Film aus touristischen oder wirtschaftlichen Gründen von besonderem Interesse für die Stadt Salzburg sein, können allenfalls Fördermittel aus den Budgetansätzen der Wirtschaftsförderung bzw. des Tourismus bei den entsprechenden Stellen beantragt werden.

Das Förderansuchen ist in schriftlicher Form mittels der dafür vorgesehenen Formulare und mit den erforderlichen Projektunterlagen zu stellen. Das Antragsformular kann auf dem Kulturportal der Stadt Salzburg im Bereich „Kulturservice und Förderungen“ heruntergeladen werden oder bei der Abteilung Kultur, Bildung und Wissen beantragt werden. Die Förderungsentscheidung wird schriftlich mitgeteilt, jedoch nicht begründet. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

7. Fördermöglichkeiten

7.1. Drehbuchentwicklung = die Entwicklung eines Drehbuches für Lang- und Kurz-(Spiel-Filme aus einem Treatment). Als inhaltliches Ergebnis ist ein drehfertiges Buch vorzulegen. Das Ansuchen muss den allgemeinen Subventionsrichtlinien sowie den unter Pkt. 2 angeführten Voraussetzungen für eine Filmförderung entsprechen. Darüber hinaus sind folgende Unterlagen einzureichen

* Vollständig ausgefülltes Antragsformular
* Kurzbeschreibung des Inhalts
* Treatment
* realistische Kalkulation der Aufwendungen für die Entwicklung des Drehbuches
* Finanzierungsplan inkl. Eigenanteil des/der Antragstellers/in und Angabe aller beantragten und zugesagten Mittel durch das Land bzw. andere öffentliche und/oder private Stellen beinhalten.

7.2. Projekt-/Stoffentwicklung für Experimental- und Dokumentarfilme. Als inhaltliches Ergebnis ist ein drehfertiges Konzept vorzulegen. Das Ansuchen muss den allgemeinen Subventionsrichtlinien sowie den unter Pkt. 2 angeführten Voraussetzungen für eine Filmförderung entsprechen. Darüber hinaus sind folgende Unterlagen einzureichen

7.2.1. Experimentalfilme. Als inhaltliches Ergebnis ist eine Endversion des Produktes (DVD) vorzulegen

* Vollständig ausgefülltes Antragsformular
* Projektbeschreibung
* Referenzmaterial (DVD)
* realistische Kostenkalkulation
* Finanzierungsplan inkl. Eigenanteil des/der Antragstellers/in und Angabe aller beantragten und zugesagten Mittel durch das Land bzw. andere öffentliche und/oder private Stellen, beinhalten.

7.2.2. Dokumentarfilme (Konzepterstellung, Recherche, Sequenzen/Videonotizen). Als inhaltliches Ergebnis ist ein drehfertiges Konzept vorzulegen.

* Vollständig ausgefülltes Antragsformular
* Kurzbeschreibung des Inhalts
* Referenzmaterial (DVD)
* realistische Kostenkalkulation
* Finanzierungsplan inkl. Eigenanteil des/der Antragstellers/in und Angabe aller beantragten und zugesagten Mittel durch das Land bzw. andere öffentliche und/oder private Stellen, beinhalten.

7.3. Projektförderung für Video- und Medienkunstprojekte. Als inhaltliches Ergebnis ist eine Endversion der Produktion (DVD) vorzulegen. Darüber hinaus sind Angaben zur geplanten Verwertung zu machen.Das Ansuchen muss den allgemeinen Subventionsrichtlinien sowie den unter Pkt. 2 angeführten Voraussetzungen für eine Filmförderung entsprechen. Darüber hinaus sind folgende Unterlagen einzureichen

* Vollständig ausgefülltes Antragsformular
* Beschreibung des Projektes
* Zeitplan für die Umsetzung
* realistische Kostenkalkulation
* Finanzierungsplan (unter Anführung aller beantragten und zugesagten Mittel anderer öffentlichen Stellen, sonstiger Sponsoren und allfällige Eigenmittel)
* kurze Dokumentation bisheriger künstlerischer Arbeiten

7.4. Postproduktionsförderung. Als inhaltliches Ergebnis ist eine Endversion der Produktion (DVD) vorzulegen. Darüber hinaus sind Angaben zur geplanten Verwertung zu machen. Das Ansuchen muss den allgemeinen Subventionsrichtlinien sowie den unter Pkt. 2 angeführten Voraussetzungen für eine Filmförderung entsprechen. Darüber hinaus sind folgende Unterlagen einzureichen.

* Vollständig ausgefülltes Antragsformular
* inhaltliches Konzept
* Rohschnitt des Films
* realistische Kostenkalkulation der Postproduktion im Rahmen der Gesamtkosten
* Finanzierungsplan inkl. Eigenanteil des/der Antragstellers/in und Angabe aller beantragten und zugesagten Mittel durch das Land bzw. andere öffentliche und/oder private Stellen beinhalten.

7.5. Verwertungsförderung (Teilnahme an intern. Filmfestivals, öffentliche Präsentationen). Das Ansuchen muss den allgemeinen Subventionsrichtlinien sowie den unter Pkt. 2 angeführten Voraussetzungen für eine Filmförderung entsprechen. Darüber hinaus sind folgende Unterlagen einzureichen

* Vollständig ausgefülltes Antragsformular
* Filmexemplar (DVD)
* Kostenkalkulation der Verwertungsmaßnahmen
* Finanzierungsplan inkl. Eigenanteil des/der Antragstellers/in und Angabe aller beantragten und zugesagten Mittel durch das Land bzw. andere öffentliche und/oder private Stellen
* Angaben zur Verwertung insb. in Salzburg Bei Festivalteilnahmen sind nach Abschluss der Festivalverwertung eine Liste der Festivals, zu denen der Film eingeladen wurde sowie eine Aufstellung der erhaltenen Preise zu übermitteln.

7.6. Projektförderung für studentische Abschlussarbeiten mit besonderer künstlerischer Qualität

Eine Projektförderung in Höhe von max. € 3.000,-- kann für studentische Abschlussarbeiten (Diplom-, Bachelor- und Masterarbeit) beantragt werden. Als inhaltliches Ergebnis ist eine Endversion der Produktion (DVD) vorzulegen.
Vor Einreichung des Förderansuchens ist ein verpflichtendes Vorgespräch mit der Förderstelle zu führen. Das Ansuchen muss den allgemeinen Subventionsrichtlinien sowie den unter Pkt. 2 angeführten Voraussetzungen für eine Filmförderung entsprechen.
Darüber hinaus sind folgende Unterlagen einzureichen

* Vollständig ausgefülltes Antragsformular
* Kurzbeschreibung des Inhaltes
* Treatment
* realistische Kostenkalkulation der für das Projekt aufzuwendenden Mittel
* Finanzierungsplan inkl. Eigenmittelanteil des/der Antragstellers/in
* Bestätigung der künstlerischen Qualität durch die fachliche Betreuung der Ausbildungsstätte

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:
Mag. Martina Greil
martina.greil@stadt-salzburg.at
Tel.: 0043.662.8072.3433

  • zu beachten

    Anlaufstelle für die städtischen Förderungen in den Bereichen Kunst und Kultur, Bildung und Wissenschaft, Sport etc. sind die MitarbeiterInnen der MA 2 - Kultur, Bildung und Wissen.

    Die Ansuchen um Förderung werden vom Amt geprüft und für die Entscheidung durch Bürgermeister, Kulturausschuss, Stadtsenat oder Gemeinderat aufbereitet.  

    Grundsätzlich kann jederzeit angesucht werden, doch ist zu berücksichtigen, dass vorallem für neue Projekte und größere Summen in der Regel längere Vorlaufzeiten einzurechnen sind, da ohne budgetäre Vorsorge Mittel nur in beschränktem Ausmaß zur Verfügung stehen.

    Ab einem erwünschten Beitrag in der Höhe von EUR 1.000,-- sind für Ansuchen verbindlich die aufgelegten Formulare zu verwenden. Die Verwendung jeder gewährten Förderung ist durch eine Abrechnung zu belegen.

    Die benötigten Formulare können Sie sich hier downloaden. Es ist von Vorteil, die Formulare vollständig auszufüllen und gegebenenfalls durch die Beilage von Unterlagen zu erläutern. Bitte geben Sie auch einen kompetenten Ansprechpartner für Rückfragen an.

    Sie können die hier angebotenen pdf-Formulare direkt ausfüllen, abspeichern, diese dann ausdrucken, unterschreiben und ans zuständige Amt senden. Es wird für alle Formulare an einer für Sie komfortableren Lösung mit Onlineformularen im Rahmen der Weiterentwicklung von E-Government-Anwendungen gearbeitet.

Noch Fragen?

Stand: 2.1.2017, Martina Greil