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Fotoarchiv Franz Krieger

Bücherverbrennung am Residenzplatz

 

Am 30. April 1938 fand auf einem Holzstoß vor dem Salzburger Residenzbrunnen die erste und einzige Bücherverbrennung in Österreich statt. 1200 Werke jüdischer Schriftsteller und Künstler sowie vor allem auch Schriften katholischer Autoren und Politiker des „Ständestaates“ wurden von der Hitlerjugend am Residenzplatz verbrannt. Die Bücher entstammten Leihbüchereien, Buchhandlungen und privaten Haushalten. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland hatten von März bis Oktober 1933 auf Initiative der Deutschen Studentenschaft und in Zusammenarbeit mit der Hitlerjugend in 70 Städten 93 Bücherverbrennungen stattgefunden. Höhepunkt waren die öffentlichen Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933. Die Salzburger Bücherverbrennung des Jahres 1938 fand am 120. Jahrestag des großen Stadtbrandes von 1818 statt.

Krieger Film 124,1 Krieger Film 124,1
© Stadtgemeinde Salzburg
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© Stadtgemeinde Salzburg
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Stand: 30.11.2011, Hans-Peter Miller