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Smart City Salzburg – Was? Wer? Wo? Warum?

Handlungsfelder der Smart City Salzburg

Bild vergrößernGöthesiedlung, Blick Richtung Maria Plain; Quelle: salzburgwiki.at, Fuchs 2010

Göthesiedlung, Blick Richtung Maria Plain; Quelle: salzburgwiki.at, Fuchs 2010

Bild vergrößernSohlstufe Lehen; Quelle: (c) Salzburg AG

Sohlstufe Lehen; Quelle: (c) Salzburg AG

Bild vergrößernBicycle traffic strategy; Quelle: Doris Wild Fotoordner, all rights salzburg city

Bicycle traffic strategy; Quelle: Doris Wild Fotoordner, all rights salzburg city

Die folgenden Leitsätze stellen die zentralen energiepolitischen Zielsetzungen dar und bilden den Rahmen für die Entwicklung der weiteren Maßnahmen.
 

  • Wohngebäude
    … sind in ein Gesamtsystem integrierte Nullenergie-/Plusenergiegebäude und haben im Gesamtsystem eine neutrale CO2-Bilanz.
    Großteils bekannte und vorhandene Technologien tragen zu einer dramatischen Reduktion des Energiebedarfs des gesamten Gebäudesektors (Neubau und Bestand) bei. Darüber hinaus werden die Gebäude in Zukunft nicht nur als Energieverbraucher, sondern auch als verbrauchende, erzeugende und speichernde Elemente des städtischen Energiesystems betrachtet.
      
  • Kommunale Gebäude und Infrastruktureinrichtungen
    … sind Plusenergieobjekte und versorgen ihre Umgebung.
    Im Vergleich zu den Wohngebäuden werden die Zielvorstellungen für die kommunalen Objekte und Einrichtungen ambitionierter gesehen. Damit setzt die Stadt ein sichtbares Zeichen ihrer Ansprüche und trägt mit dieser Glaubwürdigkeit wesentlich zur Erreichung der Gesamtziele bei.
     
  • Energieaufbringung und -Verteilung
    … sind intelligent vernetzt und die Potenziale erneuerbarer Energieträger werden genutzt.

    Die optimierte Vernetzung von Wärme, Strom und Mobilität sowie die Vernetzung von Erzeugung, Speicherung und Verbrauch von Energie stellt die Basis für eine weitgehende Nutzung der städtischen Potenziale an erneuerbaren Energien.
     
  • Mobilität
    … ist vollständig umgestellt auf ein nachfrageorientiertes, intelligentes Transport-Servicesystem.

    Die Zukunft der städtischen Mobilität wird in nachfrageorientierten Dienstleistungsangeboten gesehen. Anstelle des privaten Autobesitzes tritt ein Mix aus Zu-Fuß-Gehen, Radfahren, öffentlichen Transportmitteln und ergänzenden Leihfahrzeugen. Neue Abrechnungssysteme und Informationstechnologien tragen zu einer attraktiven und einfachen Nutzung bei. Anstelle fossiler Brennstoffe treten nachhaltige Energieformen (z.B. erneuerbar produzierte Elektrizität).
     
  • Mensch und Lebensstil
    … durch aktive Einbindung von BürgerInnen, Bildungseinrichtungen u.a. wird der erforderliche Wertewandel erreicht.

    Neben den erforderlichen technologieorientierten Ansätzen ist es unumgänglich, die BürgerInnen in eine Bewusstseinsbildungsdiskussion mit einzubeziehen. Letztendlich beeinflusst auch jeder Bewohner/jede Bewohnerin mit dem Lebens- und Konsumverhalten den Energiebedarf der Stadt.
Stand: 18.10.2017, Franz Huemer