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'Haus am Stein' Steingasse 4-6

Bild vergrößernRichard Freiherr von Schwarz: Griesbergers Hotel zum Stein, Ende 19. Jahrhundert; Quelle: Salzburg Museum, InvNr Foto 17637

Richard Freiherr von Schwarz: Griesbergers Hotel zum Stein, Ende 19. Jahrhundert; Quelle: Salzburg Museum, InvNr Foto 17637

Bild vergrößernAquarell J. Höger, um 1843: Blick auf Hauptbrücke und Inneren Stein; Quelle: Salzburg Museum, InvNr 105-50

Aquarell J. Höger, um 1843: Blick auf Hauptbrücke und Inneren Stein; Quelle: Salzburg Museum, InvNr 105-50

Zwischen Fels und Fluss, venezianische Stimmung 'am Stein'
Die mittelalterliche Vorstadt Stein, nur ein schmaler Streifen zwischen der Felswand des Kapuzinerbergs und der Salzach, beherbergte von jeher Gerber, Weber, Brauer und andere Gewerbe mit hohem Wasserbedarf. So auch das ehemalige Brauhaus „am Stein“, das heutige Hotel Stein, am Anfang der Steingasse.
Umgestaltungen der Barockzeit dokumentieren den für Salzburg typischen gewachsenen Zustand des Ensembles. Dennoch ist das ursprüngliche Erscheinungsbild der langgestreckten, gewundenen Steingasse, deren Historie sich bis in die Römerzeit zurückverfolgen lässt, weitgehend erhalten geblieben.

In seinem Kern ist der heutige Gebäudekomplex Steingasse 4-6 / Giselakai 3 spätgotisch und setzt sich aus zwei Salzachhäusern zusammen. Das westliche Haus wird bereits 1399 urkundlich als Gaststätte „für Fuhrleut so des Weges kumben“ erwähnt, später als Gasthaus „Zum Goldenen Widder“; das sogenannte Bürgerbräuhaus im östlichen Gebäude firmiert ab 1700 als „Bräu am Stein“.

Aufbruch im Haus am Kay
Das 20. Jahrhundert war geprägt von Um- und Einbauten.
Seither genießt das Hotel Stein mit seinem viel geschätzten Terrassencafé Kultstatus.
Damit ist das „Stein“ nicht nur ein Vertreter der frühen Moderne, sondern auch der Nachkriegsarchitektur der 1950er Jahre.

Wiedereröffnung: Frühjahr 2018

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Stand: 14.3.2018, Richilde Haybäck