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Tipps gegen Fahrraddiebstahl

Jährlich werden in Salzburg mehr als 1.000 Fahrräder gestohlen. Schuld sind meist die schlechten Schlösser und das mangelhafte abschließen. Das Magazin Bike hat getestet, an welchen Schlosstypen sich Diebe die Zähne ausbeißen - die Zangen ruinieren.

Die Fachleute sagen, ein gutes Fahrradschloss sollte mindestens zwei bis drei Minuten den Öffnungsversuchen widerstehen. Im Test hat ein Profiknacker versucht, zwölf Fahrradschlössern, je drei Kabel-, Ketten-, Falt- und Bügelschlösser zu knacken. Die Hälfte ist durchgefallen. Darunter vor allem die getesteten Kabelschlösser.

Kabelschlösser sind für Diebe die kleinste Hürde
In weniger als einer Minute waren sie durchgezwickt. Kabelschlösser sind zwar billig und leicht, lassen sich aber auch spielend knacken. Schwerer, aber auch wesentlich stabiler sind dagegen Ketten-, Falt- und Bügelschlösser. Von diesen Schlosstypen haben gleich mehrere den Aufbruchtest mit "gut" oder sogar "sehr gut" bestanden. Die teuersten Schlösser sind nicht immer die Besten

Wer viel Geld in die Anschaffung Ihres Fahrrads investiert, soll nicht beim Schloss sparen und das Rad entsprechend sichern. Rad-Experten empfehlen, fünf bis zehn Prozent des Kaufpreises in den Diebstahlschutz zu investieren. 
Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, aber ein gutes Schloss kostet den Dieb Zeit und das schreckt ab.

Grundregeln zur Diebstahlsicherheit

  • Das Rad immer mit dem Rahmen, möglichst gemeinsam mit dem Vorderreifen an einen Radständer anschließen.

  • Meiden Sie versteckte, uneinsehbare Plätze, an denen Diebe ungestört zugreifen können.

  • Lassen Sie ihr Fahrrad codieren (Daten werden vom Fundservice gespeichert), damit Diebesgut oder gefundene Räder wieder zum Eigentümer zurückkommen.

  • Im Alltag wird ein Rahmenschloss für das schnelle Absperren zum Einkauf in Kombination mit einem Ketten-, Bügel oder Faltschloss zum Dauerparken empfohle

Noch Fragen?

Stand: 16.5.2014, Peter Weiß