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Wirtschaft & Umwelt
 
Wasser
Wasserbau: Einwirkung und Schutzbauten

Wasserbenutzungen von Gewässern

Nach § 9 Abs. 2 WRG bedarf die Benutzung der privaten Tagwässer sowie die Errichtung oder Änderung der hiezu dienenden Anlagen dann einer Bewilligung der Wasserrechtsbehörde, wenn hier durch auf fremde Rechte oder infolge eines Zusammenhanges mit öffentlichen Gewässern oder fremden Privatgewässern auf das Gefälle, auf den Lauf oder die Beschaffenheit des Wassers, namentlich in gesundheitsschädlicher Weise, oder auf die Höhe des Wasserstandes in diesen Gewässern Einfluss geübt oder eine Gefährdung der Ufer, eine Überschwemmung oder Versumpfung fremder Grundstücke herbeigeführt werden kann.

Als Wasserbenutzung im Sinne des § 9 WRG sind die Nutzung von Oberflächenwässern z.B. durch Wasserentnahmen und Ausleitungen zur Wasserversorgung, zur Nutzung der motorischen Kraft des Wassers bzw. der Wasserwelle zum Betrieb z. B. eines Wasserkraftwerkes oder zur Wärmegewinnung zum Betriebe von z. B. Wärmepumpen.

Wasserrechtsgesetz 1959

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Stand: 24.3.2014, Richilde Haybäck