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Wirtschaft & Umwelt
 
Wasser
Wasserbau: Einwirkung und Schutzbauten

Wasserentnahmen von Gewässern

Die über den Gemeingebrauch (§ 8 WRG) hinausgehende Nutzung an öffentlichen  und privaten Gewässern unterliegt der wasserrechtlichen Bewilligungspflicht.

§ 10 Abs. 1 WRG sieht vor dass der Grundeigentümer zur Benutzung des Grundwassers für den notwendigen Haus- und Wirtschaftsbedarf keiner wasserrechtlichen Bewilligung bedarf, wenn die Förderung nur durch handbetriebene Pump- oder Schöpfwerke erfolgt oder wenn die Entnahme in einem angemessenen Verhältnis zum eigenen Grunde steht.

In allen anderen Fällen ist zur Erschließung oder Benutzung des Grundwassers und zu den damit im Zusammenhang stehenden Eingriffen in den Grundwasserhaushalt sowie zur Errichtung oder Änderung der hiefür dienenden Anlagen die Bewilligung der Wasserrechtsbehörde erforderlich. So bedürfen auch vorübergehende Eingriffe in den Wasserhaushalt (wie Pumpversuche oder Grundwasserhaltungen) einer wasserrechtlichen Bewilligung.

Artesische Brunnen (Wasser tritt ohne technische Hilfsmittel zu Tage) bedürfen jedenfalls der Bewilligung.

Wasserrechtsgesetz 1959

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Stand: 24.3.2014, Richilde Haybäck