Standesamt

Heiraten in der Corona-Krise – das Standesamt informiert

  • Ab sofort sind – abhängig von der Größe des Raumes -  Hochzeiten mit max. 100 Teilnehmer*innen zulässig.
  • Zwischen sämtlichen Teilnehmer*innen (Trauzeugen und sonstigen Gästen) muss der Mindestabstand von 1 Meter eingehalten werden.
  • Nach dieser Regelung kann im Marmorsaal die gesamte Hochzeitsgesellschaft inkl. Standesbeamt*in, Brautpaar, Trauzeug*innen, Fotograf*in, max. 5 Musiker*innen, Gästen etc. maximal 40 Personen umfassen. Auch Kinder zählen als eine Person.  
  • Die Brautpaare müssen vor der Hochzeit eine vollständige Gästeliste übermitteln. Dieser Gästeliste entsprechend werden die Sitzplätze zugewiesen.
  • Fotografen müssen die 1-Meter-Abstandregel einhalten und müssen durchgehend einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Es gibt keine Stehplätze.
  • Das Brautpaar und alle Teilnehmer*innen an der Hochzeit müssen den Marmorsaal und den Vorraum mit Mund-Nasen-Schutz betreten und dürfen diesen erst nach Platznahme auf den zugewiesenen Stühlen abnehmen.
  • Alle Regelungen gelten auch für externe Trauungen. Die Gesamtzahl der Teilnehmer*innen je Hochzeit, richtet sich dabei nach der zur Verfügung stehenden Größe des Trauungsraumes. Alle Regelungen, mit Ausnahme des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes gelten auch für Trauungen im Freien.

Weitere Aufgaben:

Geburtsurkunde

Grundsätzlich können Sie unabhängig von Ihrem Geburtsort und Hauptwohnsitz bei jedem österreichischen Standesamt die nachträgliche Ausstellung einer Geburtsurkunde beantragen. Dafür muss Ihre „alte“ Eintragung im lokalen Geburtenbuch nacherfasst werden. Ihr Geburtenbuch liegt in der Gemeinde Ihres österreichischen Geburtsortes auf.

Namensänderung

Namensführung
Bei einer Namensänderung, z. B. durch Eheschließung oder Verpartnerung kann auf Wunsch vom Standesamt eine gebührenfreie Meldebestätigung ausgestellt werden. Der Gang zum Meldeamt entfällt.
Erforderliche Unterlagen: Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis
Bezüglich der weiteren erforderlichen Unterlagen wird im Einzelfall eine telefonische Kontaktaufnahme empfohlen. Die Führung eines Doppelnamens auch für Kinder ist möglich.
Der Magistrat Salzburg ist zuständig:

  • für alle österreichischen Staatsbürger*innen,
  • für Staatenlose sowie
  • für Flüchtlinge im Sinne der Konvention über die Rechtsstellung der Flüchtlinge, die in der Stadt Salzburg ihren Hauptwohnsitz haben
  • für Personen, die im Ausland aufhältig sind und ihren letzten Wohnsitz im Inland in der Stadt Salzburg hatten.

Wiederannahme früherer Namen

Durch Erklärung gegenüber dem Standesamt kann ein geschiedener Ehepartner einen früheren Familiennamen wieder annehmen.
Österreichische Staatsbürger*innen, deren Personenstandsfälle in Österreich eingetreten sind (Geburt, frühere Eheschließungen und Auflösungen) benötigen für die Wiederannahme des bisherigen Familiennamens folgende Original-Unterlagen:
Amtlicher Lichtbildausweis, gegebenenfalls Nachweis eines akademischen Grades und 50 Euro in bar.

Personenstandsfall im Ausland

Bitte beachten: Wenn ein Personenstandsfall (Geburt, Eheschließung oder Sterbefall) im Ausland eintritt, muss dieser beim Standesamt gemeldet werden. Sie können die entsprechende Urkunde bei jedem Standesamt in Österreich in das Zentrale Personenstandsregister eintragen lassen.