Quelle: Heimat Österreich

Mobility Points

Maßnahmenkatalog

Zur Realisierung von multimodalen Mobilitätsangeboten (Mobility Points) in Wohnbauten und Stadtteilen

Ziele und beabsichtigte Anwendungsmöglichkeiten dieses Maßnahmenkataloges:
Kurzfassung

80% der täglichen Wege starten und enden am Wohnort. Die unmittelbare Wohnumgebung beeinflusst unser Mobilitätsverhalten direkt und unbewusst. Dieser ‚Maßnahmenkatalog Multimodalität’ thematisiert daher die Notwendigkeit derartiger Maßnahmen (Kapitel 1 und 2), welche Vorteile sich daraus ergeben (Kapitel 3) und was Bauträger und Projektentwickler beitragen können, um multimodale Mobilitätsangebote im Wohnungsneubau zu verankern. (Kapitel 4). Das Dokument ergänzt den aktuellen ‚Leitfaden für ProjektentwicklerInnen‘ 1 (2018), in dem es die Perspektiven von Bauträgern, zuständigen FachplanerInnen und politischen EntscheidungsträgerInnen verknüpft.

Die Handlungsempfehlungen beinhalten eine Kombination von sanften Maßnahmen des Mobilitätsmanagements (Pull-Maßnahmen) mit harten Maßnahmen (Push-Faktoren, wie z.B. Verkehrsinfrastruktur, Parkraumbewirtschaftung). Für FachplanerInnen und politische EntscheidungsträgerInnen werden in Kapitel 5 Lenkungsinstrumente empfohlen, wobei jenes der Reduktion von Stellplätzen vertieft wird (Kapitel 6).
Für die Realisierung benötigt es ein Zusammenspiel aller Akteure. Dazu werden in Kapitel 7 Empfehlungen zur Zusammenarbeit gegeben und aufgezeigt, wie die Maßnahmen bestmöglich abgesichert werden können (Kapitel 8). Darüber hinaus werden unterschiedliche Betriebsmodelle (Kapitel 9), und Finanzierungsinstrumente (Kapitel 10) aufgezeigt. Kapitel 11 rundet den Leitfaden mit ausgewählten Best-Practice-Beispielen ab.

Der vorliegende Maßnahmenkatalog Multimodalität soll einerseits für FachplanerInnen, die seitens der zuständigen Behörden und politischen EntscheidungsträgerInnen tätig sind, eine fundierte Argumentationsgrundlage bieten. Andererseits erhalten Bauträger und Projektentwickler in Ergänzung zum ‚Leitfaden für Projektentwickler‘ konkrete Informationen zur Organisation, Finanzierung und Realisierung. Letztendlich sollen die wichtigsten Akteure davon profitieren: Die Bewohnerinnen und Bewohner.