Quelle: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Urbanes Mobilitätslabor Salzburg Salzburg (UML) - Smart City Leuchtturmprojekt

UML Salzburg Think Tank

Smart City Salzburg Initiative: Urbanes Mobilitätslabor Salzburg Think Tank für einen Innovationsschub im Mobilitätsbereich.

Im Rahmen der 7. Ausschreibung „Mobilität der Zukunft“ der FFG bzw. des BMVIT wurden fünf Urbane Mobilitätslabore in Österreich genehmigt. Das UML Salzburg – Urbanes Mobilitätslabor zur Förderung von Innovationsvorhaben in Personenmobilität und Citylogistik im Zentralraum Salzburg – ist eines davon.
Ziel des UML ist es, eine laborhafte Infrastruktur zu errichten und zu betreiben, welche die praktische Umsetzung von Verkehrs- und Mobilitätsprojekten unterstützen wird, sofern diese Projekte im Sinne des Smart City Masterplans 2025, des Masterplans Kima und Energie 2020 Land Salzburg, des Landesmobilitätskonzepts 2016-2025, der Landes-Radverkehrsstrategie, der Radverkehrsstrategie 2025+ der Stadt Salzburg und weiteren Mobilitätskonzepten von Stadt, Land und Bund sind.
Angesiedelt ist das UML beim SIR (Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen) als Gemein-same Koordinierungs- und Sekretariatsstelle und besteht aus zwei finanzierenden öffentlichen Partnern (Stadt und Land Salzburg) und drei Forschungspartnern (Salzburg Research, RSA iSPACE und ZGIS der Universität Salzburg).

Mit dem UML Salzburg soll ein weiterer Schritt zur verstärkten Integration von Verkehrs- und Mobilitätsprojekten in die strategischen Aktivitäten von Stadt und Land Salzburg gesetzt werden. Konkret unterstützt das UML damit die folgenden Zielsetzungen:

  • Nutzerbezogene Innovationsvorhaben und Forschungsergebnisse (Prototypen) in nachhaltige Anwendungen überführen
  • Praxisbezogener Wissensaustausch
  • Urbane Personenmobilität innovativ gestalten
  • Stärkung Umweltverbund und nachhaltige Mobilitätsformen
  • Intelligente Transportsysteme und alternative Antriebe forcieren
  • Innovative Citylogistiksysteme fördern
  • Mobilitätskonzepte für Wohn- und sonstige Bauvorhaben und Betriebe einführen
  • Nachhaltige Mobilitätslösungen für die ganze Region (Bewohner, Pendler, Touristen) entwickeln

Das UML wird selbst keine eigenen Projekte hervorbringen oder betreiben und keine tagespolitischen Themen aufgreifen können, um die Salzburger Verkehrsprobleme zu lösen; es soll jedoch für die Forschungspartner, für die im Mobilitätsbereich tätigen Forschungseinrichtungen, Firmen, Betriebe, Dienstleistungsanbieter etc. eine Umgebung schaffen, um Innovationsprojekte besser vorantreiben zu können, diese zu unterstützen und in die praktische Anwendung bringen.

Thematische Schwerpunkte des UML

  • Intermodale Schnittstellen
  • Integriertes Mobilitätsmanagement
  • ITS und alternative Antriebe

Das UML ist als Plattform für Experten, Dienstleister, Akteure, Stakeholder, aber auch für Projektideen und -planungen, Experten-Know-how und Daten zu verstehen, welche nichtwirtschaftliche Leistungen erbringt, also Leistungen, für die es kein entsprechendes am Markt vergleichbares und verfügbares Angebot gibt.
Durch das UML wird ein Innovationsschub im Zentralraum Salzburg stattfi nden, der einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Lösung der Probleme im Mobilitätsbereich leisten wird und für die aus-gewählten Themen Vorzeigewirkung für ganz Österreich hat.