Seniorenwohnhaus Itzling

Neues Seniorenwohnhaus Itzling

Das Seniorenwohnhaus Itzling liegt im Nordosten Salzburgs, im Zentrum des Stadtteils Itzlings.
Mit dem neuen Haus „Rauchenbichl“ ist noch ein hochmoderner Bau für fünf Hausgemeinschaften mit je zwölf Garconnieren für Senior*innen entstanden.
Wohn- und Pflegebereiche  in den Häusern 1 Veronaplatz und 2 Ischlerbahn:

  • 48 Einbettzimmer
  • 18 Zweibettzimmer
  • 1 Kurzzeitpflegeplatz

Unser gemeinsames Anliegen ist es, Senior*innen einen sicheren Lebensort zu bieten und individuelle Lebensqualität zu ermöglichen.
Die Wohneinheiten bestehen aus: Vorraum, Wohn-Schlafraum, Dusche / WC, teilweise Balkon, oder Zugang zur Terrasse. Die Bereiche bieten neben der eigenen Wohneinheit einen gemeinschaftlichen Wohn-/Essbereich pro Stockwerk, sowie Terrassen und Gartenanlagen für die allgemeine Nutzung.
In den Hausgemeinschaften im Haus 4 Rauchenbichl gibt es 60 Einbettzimmer  als  5 Hausgemeinschaften zu je 12 Wohneinheiten.
Die Bereiche bieten neben der eigenen Wohneinheit einen gemeinschaftlichen Wohn-/Essbereich mit Küche pro Hausgemeinschaft, sowie Terrassen bzw. Balkone und Gartenanlagen für die allgemeine Nutzung.
Die Ausstattung umfasst jeweils:

  • Garderobenverbau
  • Kleiderschrank mit versperrbarer Wertlade
  • SAT-TV-Anschluss
  • Telefonanschluss vorbereitet
  • Mobiliar: Tisch, Sessel, Hochlehner, Pflegebett, Nachtkasterl 

Betreuung und Pflege

SWH Itzling

Eine angemessene Betreuung und Pflege setzt die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen voraus. Im Rahmen des Gesamtbetreuungskonzeptes steht die Alten- und Krankenpflege im Mittelpunkt. Sie orientiert sich dabei an unserem Pflegemotto.
Betreuung und Pflege im Wohnbereich (Häuser 1,2, 3A und 3B)
In den Häuser 1,2, 3A und 3B werden Betreuungs- und Pflegeleistungen nach Bedarf angeboten. Diese Leistungen richten sich nach den Bedürfnissen und vorhandenen Fähigkeiten der Bewohner*innen.

Allgemeine Leistungen:

  • Monatliche Grundreinigung der Wohneinheit
  • Wöchentliche Reinigung der Nassräume und pflegebedingte Reinigung
  • 14 tägige Wäscheversorgung der Leib-, Bett-, Haushalts- und Hygienewäsche

Ziele der Pflege und Betreuung:

  • Hilfe zur Erhaltung, Anpassung und Wiederherstellung der körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Funktionen und Aktivitäten des täglichen Lebens
  • Probleme erkennen und beurteilen und unter Einbeziehung dieses Wissens eine individuelle Pflege zu planen, durchzuführen, zu dokumentieren und auszuwerten
  • Die Würde und Rechte des Menschen zu wahren
  • Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und dem Einzelnen ein würdiges Sterben zu ermöglichen
  • Die Pflege wird ausschließlich von qualifiziertem Personal rund um die Uhr durchgeführt.

Pflegemaßnahmen werden vom Pflegepersonal gemeinsam mit dem Bewohner unter Einbeziehung der Angehörigen, des Arztes und beteiligter Berufsgruppen durchgeführt.
Das tägliche Entgelt wird entsprechend der Tariftabelle auf Grundlage der landes- und bundesgesetzlichen Vorschriften verrechnet.

Leistungen

Zur Bewältigung des Alltags werden verschiedene Dienstleistungen angeboten. Im Rahmen des Grundtarifs sind folgende Grundleistungen enthalten:
Wohnraumüberlassung, Grundbetreuung und Beratung, Verpflegung, Haustechnischer Dienst
Im Rahmen des Pflegetarifs sind  Betreuungs- und Pflegeleistungen je nach Hilfewunsch und Bedarf enthalten.
Die medizinische Betreuung erfolgt im Rahmen des Prinzips der freien Arztwahl durch den gewählten Hausarzt/Hausärztin.
Zusätzlich steht dem SWH beratend ein/e angestellter Ärztin/Arzt als Experte für alle allgemeinen geriatrischen Fragestellungen zur Verfügung.
Weitere Leistungen sind die Ergo- und Physiotherapie sowie Psychologie.
Alle Leistungen werden auf den Infoseiten und im Heimvertrag detailliert aufgelistet.

Zusatzleistungen
Zur Erleichterung des Alltages und Erhaltung der Selbstständigkeit bieten wir folgende Leistungen zusätzlich an.
Sie sind nicht im Grundtarif enthalten und bar zu bezahlen: Friseur, Fußpflege, Cafeteria, Kaffee- /Getränkeautomat, Münzwaschmaschine/-trockner, Wäschemarkierung

Verpflegung

Unser qualifiziertes Küchenteam bietet den Bewohner*innen als Kostformen eine Vollkost und eine leichte Kost auch als Stoffwechselkost täglich zur Auswahl an.

Ihre Gesundheit und Zufriedenheit liegt uns am Herzen, deshalb stehen bei uns frische, gesunde und altersgerechte Ernährung an oberster Stelle. Nach ärztlicher Anordnung bieten wir auch verschiedene Diäten, Zwischenmahlzeiten und hochkalorische Extraangebote an. Unsere Häuser sind Bio-zertifiziert. Viele Lebensmittel werden als Bio-Waren angeboten, deren Anteil liegt bei knapp 40 %. Des Weiteren steht jedem Bewohner frei, das Essen entweder in den Wohn-/Essbereichen oder in seinem Zimmer einzunehmen. Wünsche der Senior*innen werden immer wieder in die Speiseplangestaltung mit aufgenommen.

Die Hausgemeinschaften sind von unserer Küche unabhängig. Die Verpflegung wird pro Hausgemeinschaft von einer Alltagsbegleiter*in für die dortigen Bewohner*innen, fallweise unter deren freiwilliger Mithilfe, zubereitet.

Unterhaltung und Angebote

Zahlreiche Gemeinschaftsräume und Unterhaltungsangebote ermöglichen ein geselliges Miteinander und beleben den Alltag.
Wir bieten einladende Begegnungsorte:

  • Aufenthaltsräume in jedem Stockwerk, Terrassen und Wintergärten, Erholsame Gärten, Kräutergarten und Gewächshaus, Bibliothek in der Eingangshalle, Cafeteria / Buffet, Kapelle

Wir bieten gesellige und kulturelle Unterhaltung:

  • Feste und Feiern, Ausflüge, Ausstellungen, Klassische und folkloristische Konzerte
  • Lesungen, Diavorführungen

Wir bieten Beschäftigungsmöglichkeiten:

  • Seniorenturnen, Singkreis, Seniorentanz, Töpfern, Seidenmalen und andere Handarbeiten
  • Spielothek (Brettspiele / Gesellschaftsspiele)

Wer möchte, kann bei uns auch neue Aufgaben finden und aktiv mitarbeiten und zum Beispiel unsere Kapelle, die Bibliothek, die Heimtiere, Pflanzen und Blumen in den öffentlichen Räumen betreuen, bei den verschiedensten Veranstaltungen des Hauses mithelfen oder sich sozial betätigen und einsame Nachbarn besuchen und ihnen Freude bringen.

SWH Itzling

Ergotherapie

Für größtmögliche Selbständigkeit und Lebensqualität
Viele Senior*innen sind noch im hohen Alter aktiv und selbständig. Durch Krankheiten oder bestimmte Lebensumstände werden jedoch manche daran gehindert, aktiv am Leben teilzuhaben. Die Ergotherapie geht davon aus, dass sich Betätigung heilsam auf den Menschen auswirkt - unabhängig davon, ob es sich hierbei um eigenständige Durchführung der Körperpflege oder die Ausübung eines beliebten Hobbys handelt.
Die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner*innen stehen im Vordergrund.
Die Behandlung erfolgt auf Zuweisung durch den Arzt und in enger Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal. Ziele der Therapie werden mit den Bewohner*innen gemeinsam vereinbart.
Eine kontinuierliche Betreuung schafft eine gute Beziehung zu den Bewohner*innen und ermöglicht im Rahmen der Ergotherapie u.a., an folgenden gemeinsamen Zielen zu arbeiten:

  • Erhalt und Wiederherstellung von Alltagskompetenzen
  • Verminderung der Pflegebedürftigkeit
  • Verbesserung der individuellen Lebenszufriedenheit und subjektiven Lebensqualität
  • Reduktion von Schmerzen

Ergotherapie dient der Vorbeugung und Behandlung verschiedenster körperlicher und seelischer Erkrankungen wie z.B.: Depressionen, Schlaganfall, Rheuma, Demenzen, Morbus Parkinson, etc.
Die Therapie erfolgt in Gruppen oder auch einzeln. Das soziale Erleben in den verschiedenen Gruppen zu fördern ist ein zentrales Anliegen.
Die ergotherapeutische Betreuung umfasst Diagnostik, Durchführung und die Befundung therapeutischer Maßnahmen wie:

  • Kognitives Training (zur Unterstützung der Hirnfunktion)
  • Motorisch - Funktionelles Training (für Schmerzreduktion, bessere Beweglichkeit und Selbständigkeit)
  • ATL-Training (ermöglicht alltagsnahe, sinnvolle Beschäftigung)
  • Sturzprophylaxe für mehr Sicherheit beim Gehen und Stehen (reduziert Ängste)
  • Beratung von Bewohner*innen und deren Angehörigen

Die Inanspruchnahme ergotherapeutischer Leistungen ist für Bewohner*innen kostenfrei.

Physiotherapie

Eine angemessene Betreuung alter Menschen setzt die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen voraus. Im Rahmen unseres Gesamtbetreuungskonzeptes haben die Physiotherapie und die Ergotherapie einen hohen Stellenwert.
Im Seniorenwohnhaus sind TherapeutInnen im Rahmen eines Kassenvertrages freiberuflich tätig. Sie behandeln SeniorInnen in Absprache mit den Betroffenen selbst, Arzt und Pflegepersonal.
Ziel der Physiotherapie ist es, die Selbständigkeit der Menschen mit drohenden oder bestehenden körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen und sich daraus ergebenden seelischen Beschwerden zu erhalten oder wiederzuerlangen.
Viele akute und chronische Krankheitszustände werden durch physikalische Kräfte positiv beeinflusst, jedenfalls schaffen physiotherapeutische Anwendungen Wohlbefinden durch körperliche Berührung und ungeteilte Aufmerksamkeit. Weiteres fördert die Teilnahme an Gruppenaktivitäten soziale Kontakte.
Maßnahmen der Physiotherapie im geriatrischen Bereich

  • Heilgymnastik in Form von Einzel- und Gruppentherapie
  • Wärme- und Kälteanwendungen - Moor, Eis, heiße Rolle
  • Elektrotherapie
  • Ultraschall

Eigene Behandlungsräume stehen den TherapeutInnen für physiotherapeutische Anwendungen zur Verfügung. Bei Bedarf suchen sie die BewohnerInnen  auch im Zimmer auf. 
Auf Wunsch ist es jede/r Hausbewohner/in auch möglich mit weiteren freiberuflich tätigen TherapeutInnen zu arbeiten.

Geschichte des Seniorenwohnhaus Itzling

Geselliges Beisammensein mit Musik
Senior*innen sitzen im Foyer des SWH zusammen

Errichtung und Anfangsjahre 1971 – 1980
Das Seniorenwohnhaus Itzling wurde in den Jahren 1969 bis 1971 errichtet. Es bot 120 Hausbewohner*innen Platz in 111 Einzelzimmern und neun „Ehepaarzimmern“, die – was damals noch neu und recht unüblich war – bereits mit eigenen Möbeln eingerichtet werden konnten. Die Wohneinheiten waren großteils mit Balkon oder Terrasse, Telefon- und Fernsehanschluss, Schwesternruf und einem Waschbecken ausgestattet. Bad mit Brause und WC gab es, wie damals gängiger Standard, pro Stockwerk. Das Durchschnittsalter der Hausbewohner*innen lag damals bei 78 Jahren.

Zeiten des Ausbaus 1980 – 1995
In den 80ern wurde ein Ausbau des Hauses notwendig. Die Bedürfnisse der Hausbewohner*innen hatten sich geändert, und so wurde die Betreuung in einer eigenen Krankenstation (Haus Regenbogen mit 29 Pflegeplätzen) – dem 1981 errichteten Haus 4 – eingerichtet.

1997 – 2003
Nach dem erfolgten Umbau der Häuser 1 und 2 standen seit 2003 nun insgesamt 152 pflegetaugliche Plätze in 77 Einbett-Appartements, 21 Zweibett-Appartements, 4 Kurzzeitpflegeplätze und 29 Pflegeplätze im Haus Regenbogen zur Verfügung. Durch die Überdachung eines Innenhofes und den Ausbau dieses neu entstandenen, großzügigen Raumes wurde ein helles, freundliches Entree mit Rezeption geschaffen.

2018
Mit dem neuen Haus „Rauchenbichl“ des Seniorenwohnhauses Itzling ist nach dreijähriger Planungs- und Bauzeit um 8,3 Millionen Euro netto ein hochmoderner Bau für fünf Hausgemeinschaften mit je zwölf Garconnieren für Senior*innen entstanden.
Errichtet wurde das Haus „Rauchenbichl“ im Auftrag der SIG.
Verwirklicht wurde eine Planung der Architekten Schwarzenbacher Struber.
Die Abwicklung besorgten städtischer Hochbau und pm1.
Für die Inneneinrichtung hat die Stadt zusätzlich rund eine Million Euro aufgewendet.