Rad

Salzburg ist Radlerhauptstadt

Erfolgreiche umfassende Radverkehrsförderung
Stadt Salzburg ist Rad Stadt

20% der Wege werden mit dem Fahrrad zurückgelegt.
Zum Einkaufen in der Innenstadt verwenden sogar über 30% das Fahrrad.
Die Salzach-Begleitwege sind längst zu kreuzungsfreien Radfahrer-'Autobahnen' avanciert.
An Spitzentagen werden an der Staatsbrücken-Unterführung mehr als 9.000 Radler*nnen gezählt.
Alle 13 Hauptbrücken der Stadt sind radfreundlich ausgebaut.
Neben 187 km echter Radwege führen 28 beschilderte Radrouten durch die Stadt. Die Radstadt in Zahlen:

  • 187 km Radwege
  • 28 beschilderte Radrouten
  • 6.000 Radabstellbügel
  • 1.500 mobile Radständer
  • 600 Radabstellplätz und 64 Radboxen am Hauptbahnhof
  • 130 Boxen in Radgarage beim Lokalbahnhof
  • 174 weitere Radboxen im Stadtgebiet
  • 12 Self-Service-Stationen
  • Radcodierung beim Radhaus im Stadtwerk Lehen

Radwege-Bau und Planung für 2020

Mit der „Radverkehrsstrategie 2025+“ soll der Radverkehrsanteil bis zum Jahr 2025 auf 24 Prozent angehoben werden.
Zu diesem Zweck wurde unter anderem das Radbudget auf zwei Millionen Euro verdoppelt und ein Paket mit über 150 Maßnahmen geschnürt, das konsequent umgesetzt wird. Ergänzend dazu wurde in der Parteienvereinbarung für die laufende Funktionsperiode festgelegt, ein stadtteilübergreifendes Großprojekt mit einem Sonderbudget auszustatten und umzusetzen.
Die Erhöhung des Radverkehrsanteils hat nicht nur positive Auswirkungen auf die allgemeine Verkehrssituation, sondern auch auf die Umwelt: Eine Steigerung des Radverkehrsanteils um vier Prozentpunkte bei entsprechender Minderung des Kfz-Anteils hieße eine Reduktion von ca. 17.500 Autofahrten und somit eine Einsparung von etwa neun Tonnen CO2.

Maßnahmen 2020
Fahrradstraßen: Diese erlauben das Nebeneinanderfahren für Radfahrende und zeigen an, dass auf diesen Straßen das Fahrradfahren Priorität genießt. Die Stadt Salzburg zählt zu den führenden Landeshauptstädten bei der Einführung von Fahrradstraßen.

Öffnung Einbahnstraßen für Radfahrende

Breite Mehrzweckstreifen: In einem vom Urbanen Mobilitätslabor wissenschaftlich begleitenden Pilotprojekt in der Neutorstraße konnte aufgezeigt werden, dass durch breitere Mehrzweckstreifen vor allem das Sicherheitsempfinden der Radfahrenden entscheidend verbessert wird, da die Überholvorgänge durch Kfz verringert werden.

Aufenthaltsqualität und Gleichberechtigung: Der öffentliche Raum wird attraktiviert und erhält eine größere Aufenthaltsqualität.

Wegweisung Hauptradwegenetz: Das beste Radnetz bringt nur dann etwas, wenn es intuitiv durch die Radfahrenden erkennbar und somit nutzbar wird.

Radboxen: In den letzten Jahren wurden das Angebot der Radboxen (aktuell über 500) kontinuierlich ausgebaut, rund 60 Personen stehen auf der Warteliste.

Schrotträdersammlung: Die Räder werden bereits mit Schleifen markiert und danach eingesammelt.

Bauprojekte 2020

  • Umsetzung Radweg-Lückenschluss Hagenau
  • Umsetzung Radwegverbreiterung: Moosstraße (Schwarzgrabenweg bis Sternhofweg)
  • Geh- und Radwegverbreiterung: Kurpark
  • Radweg Perron: 2020 wird der Radweg von und zum Bahnhof (Rainerstraße) umgesetzt. Damit wird der aktuell verordnungsgemäß markierte Mehrzweckstreifen obsolet.
  • Umweltschonender Verbindungsweg: Otto-Holzbauer-Straße bis Kreuzhofweg
  • Verkehrssicherheit: Verbindungsweg Volksschule Moos bis Glantreppelweg
  • Sanierung und Verbreiterung: Rechter Glantreppelweg (Schließlbergersteg bis Steinerbrücke)
  • Verbesserung Salzachkorridor (Machbarkeitsstudie) – Verbreiterung Unterführung Nonntaler Brücke
  • Radgarage Nelböckviadukt
  • Fahrradparken: Hauptbahnhof

Radverkehrskoordination und Bürgerberatung

Radverkehrskoordinator Peter Weiss

Koordinationsbereich für
das Radwegeprogramm, Radwegplanung, Gefahrenstellen, Radständer, Radwegweisung, Radgarage, Radcodierung, Öffentlichkeitsarbeit, Radforum, Bürgerberatung 

Themenbereiche sind auch
Radfahrstreifen, Mehrzweckstreifen, rote Radstreifen an gefährlichen Kreuzungen und Einbahnen (ca 100), die in Gegenrichtung befahren werden dürfen.

Radlkarte Salzburg App

Optimale Radrouten durch Stadt und Land Salzburg

Die kostenlose App verwandelt dein Smartphone in einen GPS Radcomputer mit nützlichen Funktionen! 
Eine freundliche Stimme sagt, wo abgebogen werden muss und wann das Ziel erreicht ist.
Das Smartphone kann mit unterschiedlichen Halterungen am Fahrrad befestigt werden, damit die Hände frei bleiben.

Radständertypen

Auf öffentlichen Verkehrsflächen aufgestellte Radständer müssen besondere Qualitätskriterien bzgl. Diebstahlsicherheit, Vandalismussicherheit, einfache Bedienbarkeit, einfache Reinigung erfüllen. Die Stadt Salzburg verwendet daher Radständertypen, die sich in der Praxis bereits bewährt haben: 

  • Radständer Kappa: mobiler Vorderradhalter mit Bügel zur Rahmenbefestigung, Bodenschienen lassen Reinigung mit Dampfstrahler zu, einfache Bedienung, stabiler Stand des Rades
  • Radabstellbügel: Rahmenbefestigung möglich, einfache Benutzung, kostengünstig, Nachteil: keine Fixierung des Rades - Rad kann wegrutschen, Montageart: fix eingebaut oder mobil
  • Orion-Beta Focus: Rahmenbefestigung möglich, einfache Benutzung, kostengünstig,
    Nachteil: bei den Bodenrohren sammelt sich Schmutz und muss händisch entfernt werden, Montageart: fix eingebaut oder mobil
  • Mobipark EM - Radständer (Eigenentwicklung): klappbare Radabstellbügel geeignet für Veranstaltungen/kurzfristigen Einsatz, einfache Aufstellung/platzsparende Lagerung
  • Überdachter Radständer Typ Salzburg (Eigenentwicklung): niedriger, mobiler, überdachter Radständer für die kostengünstige, wettergeschützte, diebstahl- und vandalismussichere Radeinstellung
  • Mobile Radständer haben sich im Praxistest sehr bewährt. Sie sind schnell aufgebaut, ermöglichen ein diebstahlsicheres absperren der Räder und können platzsparend eingelagert werden, da sie stapelbar sind.