Wohnformen über das Wohnservice

Startwohnungen

Eine Startwohnung ist eine Mietwohnung mit maximal 55 Quadratmeter Wohnnutzfläche, die auf drei Jahre befristet an Personen vermietet wird, die zum Zeitpunkt des Abschlusses des Mietvertrages das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Das Einkommen muss um mindestens 40 Prozent unter der Einkommensgrenze der „begünstigten Person“ liegen.
Der Mietvertrag kann auch mehrmals abgeschlossen werden. Die Errichtung von Startwohnungen wird höher gefördert, die Miete ist daher niedriger.

Barrierefreies Wohnen

Es handelt sich dabei um ein Wohngebäude, das für Menschen mit Behinderung in der allgemein üblichen Weise ohne besondere Erschwernis und ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar ist.
Dies gilt insbesondere auch für die Verbindungswege zwischen den Parkplätzen oder sonstigen den Bewohner*innen dienenden baulichen Nebenanlagen und den Hauseingang.

Seniorenwohnung

Eine Seniorenwohnung liegt vor, wenn sowohl die Wohnung als auch die allgemeinen Teile des Hauses, über die sie erreicht werden kann, eigens – etwa durch barrierefreie Zugänge, besondere sanitäre Einrichtungen oder besondere Sicherheitseinrichtungen – für ein senior*innengerechtes Wohnen ausgestattet sind. Dabei handelt es sich um Wohnungen für Personen ab dem vollendeten 60. Lebensjahr, die ihr Leben noch selbstständig führen können und wollen und mit familiärer Unterstützung und sozialen Diensten dazu in der Lage sind.

Betreutes Wohnen

Es handelt sich dabei um Seniorenwohnungen, die vorrangig zur Benützung durch Menschen mit Behinderung oder für Menschen bestimmt sind, die bei Abschluss des Mietvertrages das 60. Lebensjahr bereits vollendet haben. Diese Wohnungen sind in der Regel für senior*innengerechtes Wohnen ausgestattet.
Eine Grundversorgung mit sozialen, mobilen Diensten wird bereitgestellt