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Presse

Brandsicherheits-Check jetzt auch für Gebäude der GSWB

Bürgermeister Schaden regt Ausweitung systematischer Verbesserungen an
 
Fr, 14. Juli 2017

Ende Juni, nach dem verheerenden Brand in einem Londoner Hochhaus, hat Bürgermeister Heinz Schaden einen Brandsicherheits-Check für alle 400 städtischen Gebäude veranlasst. Auf Initiative des Bürgermeisters wird nun auch die GSWB – die Stadt hält 50% der Gemeinnützigen Salzburger Wohnbaugesellschaft - eine Überprüfung, insbesondere sämtlicher Wohngebäude, durchführen.

„Wir wollen überall dort, wo wir als Stadt Einfluss nehmen können, die selben Sicherheitsstandards für die Bewohnerinnen und Bewohner gewährleisten.“, betont Heinz Schaden, der sich nach einvernehmlicher Festlegung im Stadtratskollegium bereits per Brief an die GSWB gewendet hat.

„Wir wären auch selbstständig tätig geworden“, bestätigt GSWB-Geschäftsführer Bernhard Kopf die Position des Stadtoberhaupts. Bei den neu errichteten Gebäuden, etwa in der Strubergasse, seien die Brandschutzmaßnahmen über die Standards hinaus umgesetzt worden; bei älteren Wohnhäusern werde man jetzt forciert überprüfen, wo Nachbesserungen möglich sind. „Mit seinem Vorschlag zum systematischen Check stößt der Bürgermeister bei uns offene Türen auf.“, betont Bernhard Kopf.

Für die brandsicherheitstechnische Überprüfung der stadteigenen Gebäude hat ein Experten-Team von Berufsfeuerwehr und städtischer Immobiliengesellschaft SIG bereits mit der Ist-Analyse begonnen. Mit Unterstützung von Fachleuten der Baubehörde, des Hochbaus und der KGL (Kommunal GSWB Liegenschaftsverwaltung) werden brandsicherheitsrelevante Daten, u.a. Gebäudeklasse, Anlage und Ausstattung der Stiegenhäuser, Art der Löschwasserversorgung, Feuerwehrzufahrten und Art der Fassadendämmung für alle 400 Gebäude erhoben. Die gesammelten Fakten werden die Basis für eine Prioritätenliste zur Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen bilden, die bis zum Herbst vorliegen soll.


www.stadt-salzburg.at
Stand: 14.7.2017, Cay Bubendorfer