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Kapuzinerberg

Seltene Tiere und Pflanzen

Der Kapuzinerberg als Lebensraum seltener Tiere und Pflanzen
Der größte Teil des Waldes wird am Kapuzinerberg von Rotbuchenbeständen bedeckt, in denen Pflanzen wie das Langblättrige Waldvögelein (eine Orchideenart) und das Alpenveilchen gedeihen. Der Südhang des Kapuzinerbergs wird Groß­teils von einem trockenen Buchenwald mit eingestreuten Edellaubhölzern wie Stieleiche, Winterlinde, Feldulme, Esche und Bergahorn bedeckt.
Als Rest der einstigen Weideflora ist hier an sonnigen Stellen noch der Färber-Ginster zu finden, eine sehr selten gewordene Pflanze extensiver Weidelandschaften.  In den kühlen Felswänden im Norden, gedeihen einige Alpenpflanzenarten, die sonst nur in Höhen über 1600 m vorkommen. Eine der bekanntesten Pflanzen ist hier die Behaarte Almrose und deren  kleine Schwesternart, die Zwerg-Almrose. Direkt über der Einfahrt zur Glockengassen-Garage wächst in Felsritzen die Alpen-Aurikel.

1948 verirrte sich vom Kühberg kommend ein Gämsbock auf den Kapuzinerberg.
Vier Jahre später wurde diesem einsamen Tier eine halbzahme Geiß aus der Steiermark zugesellt. Diese beiden Tiere begründeten die Kapuzinerberg-Gämsenkolo­nie, die heute auf 10 bis 14 Stück angewachsen ist.
Eine Besonderheit der Kapuzinerbergfelsen ist weiteres der Kolkrabe, ein typischer Bewohner der Alpen. Von besonderer Bedeutung für die Amphibienwelt am Kapuzinerberg sind drei Tümpel, die Jahrhunderte lang als Wasserspeicher für den Klostergarten der Kapuziner genutzt wurden. Im näheren und weiteren Umfeld der Tümpel leben die Erdkröte, der Feuersalamander und der Alpenmolch.
Dr. Reinhard Medicus

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Stand: 24.3.2017, Richilde Haybäck