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Wirtschaft & Umwelt
 
Integration
Rucksack

Daten und Fakten Rucksack-Projekt

Mit dem Rucksack-Projekt setzt Salzburg auf umfassende Integration bereits bei den Jüngsten im Kindergarten.
Im Mittelpunkt steht einerseits der Spracherwerb, andererseits erfolgt eine umfassende soziale Integration nicht nur der Kinder, sondern auch der beteiligten Eltern.
Insgesamt 15 städtische Kindergärten mit rund 250 Kindern haben sich im Jahr 2017/2018 am Rucksack-Projekt beteiligt.
Inhaltlich werden im Rahmen der Rucksack-Gruppen zahlreiche verschiedene Themen behandelt, etwa rund ums

  • „Essen und Trinken“,
  •  „Die Jahreszeiten“ oder
  • „Die Farben“.

Viele der Übungen dienen dazu, die Kinder fit für die Schule zu machen. „Rucksack-Kinder sind bestens auf die Schule vorbereitet“, so die Rückmeldungen der Lehrenden.
Seit 2007 wird das Rucksack-Projekt in den Kindergärten der Stadt Salzburg umgesetzt. Mit der Erweiterung des Rucksack-Projektes um die Rucksack-Elternschule im Jahr 2015 ist unser Angebot noch abwechslungsreicher und spannender geworden.
Insgesamt sechs Stadtteil-Mütter arbeiten in den 15 städtischen Kindergärten. 
Im Herbst 2018 wird das Projekt auf 18 Kindergärten ausgedehnt.

Die Stadtteil-Mütter organisieren und arbeiten mit den Elterngruppen, stehen in den Kindergärten als Helferinnen zur Verfügung und übernehmen insbesondere die mehrsprachige Leseförderung.
An mehreren Terminen wird hier gemeinsam mit den Eltern zu verschiedenen Themen gearbeitet. Psychologisch und pädagogisch geschulte Personen halten Fachvorträge und stehen den Eltern für Fragen zur Verfügung. Währenddessen gibt es eine Kinderbetreuung, damit sich die Eltern ganz auf die Inhalte konzentrieren können. Zudem werden die Multiplikator*innen, die sogenannten „Stadtteil-Mütter“, speziell geschult, um ihr Wissen an die Eltern weitergeben zu können.
Zu diesem Zweck hat das Integrationsbüro der Stadt mehrsprachige Bücher für die Kindergärten angekauft. Darüber hinaus fungieren die Stadtteil-Mütter als Multiplikatorinnen und wichtige Vertrauenspersonen für die Eltern.
Alle Stadtteil-Mütter sind mehrsprachig.

Noch Fragen?

Stand: 8.5.2018, Richilde Haybäck