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Drehbuchentwicklungspreis der Stadt Salzburg verliehen

Bild vergrößernVerleihung Drehbuchentwicklungspreis 2019_Gruppenbild mit Preisträger*innen, Jury und Organisationsteam; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg/Doris Wild

Verleihung Drehbuchentwicklungspreis 2019_Gruppenbild mit Preisträger*innen, Jury und Organisationsteam; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg/Doris Wild

Starker Stoff aus Salzburg - Drehbuchentwicklungspreis 2019 vergeben
Insgesamt 6.000 Euro Prämien und Mentorin für den Hauptpreis

Die Nachwuchsförderung sowie die Unterstützung von Filmprojekten schon zu Beginn der Entwicklungsphase bilden zwei Schwerpunkte im Bereich Filmförderung der Stadt Salzburg. Seit 2012 werden unter dieser Perspektive auch zwei biennale Preise vergeben: In geraden Jahren schreibt die Stadt den Nachwuchsfilmpreis „Simon S.“ aus, in den ungeraden Jahren wird der Drehbuchentwicklungspreis mit einer Gesamtdotierung von 6.000 Euro vergeben.

Am Montag, 11. November, überreichte Vizebürgermeister Bernhard Auinger im Filmkulturzentrum Das Kino Preise für die drei besten Einreichungen zum Drehbuchentwicklungspreis 2019. Der Hauptpreis ging an das Duo  Isabella O.P. Kröger und Gerald Sommerauer für ihr Exposé „Fisch“, den zweiten Preis vergab die Fachjury an Siegmund Skalar für „Sophie“ und den dritten Preis an das Team Matthias Freynschlag, Simon Klausberger und Peter Linhuber für „SOKO Alpenstraße – Edelweiß“. 

Die Jury bestand aus Martin Blankemeyer, Münchner Filmwerkstatt,  Adrian Goiginger, Filmemacher und  Bernadette Weigel, Regisseurin.

Der Weg von der ersten Idee für einen Spielfilm bis zur Kinopremiere sei weit und voller Herausforderungen, sagte Kulturressortchef Bernhard Auinger. Das Drehbuch als Basis eines Films entscheide letztlich oft darüber, ob es überhaupt so weit komme – und deshalb werde „die Stadt Salzburg auch in Zukunft unterstützend hinter dieser wichtigen ersten Phase stehen“.
Die Resonanz auf die Ausschreibung und die durchwegs hohe Qualität der eingereichten Exposés bestätige, dass man mit dem Preis am richtigen Punkt ansetze, freut sich auch Martina Greil, Filmreferentin in der Kulturabteilung und Organisatorin des Wettbewerbs in Kooperation mit dem drehbuchFORUM Wien.

Der Hauptpreis in Höhe von 3.000 Euro wird für die Weiterentwicklung des eingereichten Exposés zum Spielfilmtreatment vergeben. Zusätzlich bietet der Preis eine professionelle dramaturgische Betreuung bei der Ausarbeitung des Stoffes; auf Vorschlag des drehbuchFORUM Wien wird die renommierte Regisseurin und Drehbuchautorin Barbara Albert das Preisträger-Team als Mentorin begleiten.


Der zweite und der dritte Preis wurden mit jeweils 1.500 Euro prämiert.
Spannend blieb es auch nach der Preisverleihung, mit der Sneak Preview von Jessica Hausners neuem Spielfilm „Little Joe“


Stand: 13.11.2019, Martina Greil