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Boleszny Musikstipendium

Boleszny Musikstipendium

Notenschlüssel und Noten

Notenschlüssel und Noten

Auf Grundlage einer Hinterlassenschaft der 1997 im südaustralischen Dulwich verstorbenen Kunsthistorikerin Dr. Irene Emely Boleszny wurde ab 2002 jährlich ein spezielles Musikstipendium von der Stadt ausgelobt.

Die Erblasserin war früh ausgewandert, hatte sich aber ihre Beziehung zum europäischen Raum bewahrt und es sich zum Ziel gemacht, dafür auch über ihren Tod hinaus ein Zeichen zu setzten. Neben anderen Einrichtungen in Österreich und anderen Ländern unseres Kontinents bedachte sie auch die Stadt Salzburg mit einer Erbschaft.

Die Stadt veranlagte den Erbschaftserlös von rund 94.500 Euro. Der Zinsertrag von rund 3.900 Euro wurde 2002-2007 alljährlich auf Vorschlag einer Jury vergeben. Mangels einer ausreichenden Anzahl entsprechender Einreichungen wurde die Vergabe 2008 bis 2010 ausgesetzt. Die Mittel wurden angespart und für eine neue Vergabe 2011 mit dem Schwerpunkt Komposition vorgesehen.

Die Auswahl folgte dem Vorschlag einer von der Kulturabteilung der Stadt eingesetzten Jury (Heike Hoffmann/künstl. Leiterin Salzburg Biennale; Stefan D.  Hummel/Komponist, IG Komponisten – IGNM Salzburg; Alexander Kraus/Geschäftsführung des OENM - Österreichisches Ensemble für Neue Musik; Wolfgang  Seierl/Komponist, Komponistenforum Mittersill): Der Salzburger Komponist Gerhard Winkler, die aus Salzburg stammende Medienkünstlerin Claudia Rohrmoser und die an der Universität Mozarteum unterrichtende Geigerin Annelie Gahl entwickelten gemeinsam ein spannendes Musikprojekt, "Black Mirrors". Das Ergebnis wird im Rahmen des Programms der Salzburg Biennale am 3. März 2013 vorgestellt.

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Stand: 26.2.2013, Barbara Köstler-Schruf