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Publikation Bd. 37: Die Stadt Salzburg im Nationalsozialismus Band 4

Bd. 37: Die Stadt Salzburg im Nationalsozialismus Band 4

Herrschaft und Kultur. Instrumentalisierung | Anpassung | Resistenz, Salzburg 2013
Herausgeber: Stadtgemeinde Salzburg, Sabine Veits-Falk und Ernst Hanisch
504 Seiten mit 118 SW-Abbildungen, ISBN 978-3-900213-20-6, Preis: € 24,20

Telefon: +43 (0)662 8072-4701
 
Bild vergrößernNS-Band 4 (Umschlag); Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

NS-Band 4 (Umschlag); Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

„Gleichschaltung“, Verfolgung und Terror sind die einen Eckpunkte nationalsozialistischer Herrschaft, willfähriges Mitmachen, sich im „Glanz“ der neuen Machthaber sonnen und von den Verbrechen profitieren die anderen. Viel zu viele machten mit oder wollten nichts bemerkt haben, auch solche, von denen man es nicht annehmen sollte – Kunstschaffende im Bereich der Festspiele etwa, des Theaters oder der bildenden Kunst. Ambivalent war sowohl die Rolle der Katholischen als auch der Evangelischen Kirche. Der vierte Band der Reihe „Die Stadt Salzburg im Nationalsozialismus“ befasst sich auch mit kulturgeschichtlichen Themen wie dem höheren Schulwesen, den Bibliotheken, der Presse oder dem Sport.

Ernst Hanisch: Herrschaft und Kultur. Instrumentalisierung – Anpassung – Resistenz. Einleitung

Helmut Uitz: Die höheren Schulen Salzburgs 1934–1945. Bildung und Erziehung im Dienste der Macht

Andreas Schmoller: Von Waffenkammern des Geistes und Schatzkammern des Gaues. Die Bibliothekslandschaft Salzburgs im Nationalsozialismus

Siegfried Göllner: „Künder des Willens Adolf Hitlers“ – Nationalsozialistisches Pressewesen. Institutionen und Akteure

Peter Danner: „Weltanschauungsfreie Forschung … nicht einmal wünschenswert“. Wissenschaft in Salzburg während der NS-Zeit

Andreas Praher: Sport und Körperkultur. „Ohne Widerstand bis zum Endsieg“

Ernst Hanisch: Zusammenarbeit und Verfolgung: Die Katholische Kirche

Friedrich Gottas: Hoffnung und Enttäuschung. Die Evangelische Pfarrgemeinde Salzburg

Robert Kriechbaumer: „Die Salzburger Festspiele sind eine Angelegenheit Großdeutschlands geworden.“ Die Salzburger Festspiele 1938–1944

Karl Müller: Die Vernichtung des „undeutschen“ Geistes. Theater und Literatur im Dienste des Nationalsozialismus

Susanne Rolinek: Kunst für das Volk? Bildende Kunst zwischen „Entartung“ und „wahrer Volksverbundenheit“

Stand: 28.10.2014, Hans-Peter Miller