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Mönchsberg

Historische Aussichtsterrassen

Bild vergrößernRichterhöhe mit dem Ausblick nach Süden; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. Reinhard Medicus

Richterhöhe mit dem Ausblick nach Süden; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. Reinhard Medicus

Bild vergrößernbeim Museum der Moderne; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. Reinhard Medicus

beim Museum der Moderne; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. Reinhard Medicus

Bild vergrößernAusblick über dem Sigmundstor; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. Reinhard Medicus

Ausblick über dem Sigmundstor; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. Reinhard Medicus

Richterhöhe
Die Richterhöhe hat durch seine ausgezeichnete Fernsicht auf den Grünraum im Süden und Südwesten der Stadt eine besondere Bedeutung. Der Blick geht hier bis zum Untersberg, zum Hohenstaufen und zur dahinter liegenden Gebirgskette der Alpen. Der Aussichtsort wurde 1906 nach Eduard Richter (1847-1905), einem bedeutenden Salzburger Geografen und Alpinisten benannt.

Klausenkavalier (Humboldtterrasse)
Diese erhöhte Geschützplattform über dem Klausentor wurde im Dreißigjährigen Krieg unter Fürsterzbischof Paris Lodron aus dem Mönchsbergfels herausgeschlagen. Von hier aus zeigt sich eine gute Aussicht auf den Nordosten bis Südwesten der Stadt, mit der Salzach samt  dem Müllner Steg, dem Makartsteg und der Staatsbrücke und einen Blick auf die zahlreichen Kirchtürme der barocken Altstadt vor der Kulisse der Festung Hohensalzburg und des Kapuzinerberges.

Terrasse des Museums der Moderne
Von dieser Aussichtsterrasse zeigt sich erneut die Bürgerstadt mit ihren vielen Kirchtürmen vor dem bewaldeten Kapuzinerberg und dem Festungsberg. Feststehende Fernrohre ermöglichen es hier viele bemerkenswerte Details der Kirchtürme und der Wehrbauten näher zu betrachten.

Nordostturm der Bürgerwehr
Der Blick vom Nordostturm der Bürgerwehr, oft als Bürgerwehrsöller bezeichnet, geht ebenfalls auf die Altstadt. Von hier aus ist das geschäftige Treiben der Getreidegasse besonders gut zu erleben.

Franz Joseph und Elisabeth Höhe
Die höchste Erhebung des Mönchsberges ist die Franz Josef und Elisabeth Höhe, benannt nach dem letzten langjährig regierenden Kaiser der k.k. Monarchie Franz Josef und seiner Ehefrau ('Sissi'). Der einstige Gedenkstein an das Kaiserpaar ist heute verschollen, die frühere Gestaltung kaum erkennbar. Erhalten blieb aber die gute Aussicht auf die Festung. Der Blick auf den Südwesten der Stadt bleibt in der Vegetationszeit hinter Gehölzen verborgen.

Karolinenhöhe
Die zweithöchste Erhebung des Mönchsberges ist die Karolinenhöhe. Benannt ist sie nach Caroline Augusta, der Witwe von Kaiser Franz I, die in Salzburg als vielfältige Mäzenin im sozialen und kulturellen Bereich hoch geschätzt war. Von dieser Höhe konnte man seinerzeit sowohl auf die Residenz blicken, dem Wohnsitz die Kaiserwitwe, als auch nach Bayern, wo Karoline Augusta als Tochter von König Maximilian von Bayern Kindheit und Jugend verbrachte. Bemerkenswert ist das auf Anregung von Erzbischof Katschthaler errichtete Kruzifix, das der bekannte Salzburger Bildhauer Johann Piger schuf.

König-Ludwig-Fernsicht
Weitum berühmt war seinerzeit die König-Ludwig-Fernsicht, die nach dem abgedankten König Ludwig I. von Bayern benannt ist, der über zehn Jahre Schlossherr von Leopoldskron war, welches dadurch über Österreich hinaus einen gesellschaftlichen Mittelpunkt bildete. Direkt über dem Bürgermeisterloch gelegen, konnte man von hier das Schloss Leopoldskron, aber auch weite Teile im Süden der Stadt von Hellbrunn bis ins Leopoldskroner Moos überblicken. Heute ist ein Ausblick nur beschränkt im Winter möglich. 
Dr. Reinhard Medicus

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Stand: 18.1.2017, Richilde Haybäck