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Mönchsberg

Wege auf den Mönchsberg

Bild vergrößernWege auf den Mönchsberg, Bürgermeisterloch; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. Reinhard Medicus

Wege auf den Mönchsberg, Bürgermeisterloch; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. Reinhard Medicus

Bild vergrößernBuddhistische Stupa am Mönchsberg mit Festungsblick; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Buddhistische Stupa am Mönchsberg mit Festungsblick; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Bild vergrößernWege auf den Mönchsberg mittelalterlicher Wehrgang; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. Reinhard Medicus

Wege auf den Mönchsberg mittelalterlicher Wehrgang; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. Reinhard Medicus

Von Südosten über den Festungsberg und das Schartentor
Auf den Festungsberg führen alte Wege aus dem Nonntal von der Nonnberggasse mit ihren vielfach mittelalterlichen Wohnbauten vorbei am Kloster Nonnberg, oder aber von der Kaigasse und der Nonnbergstiege bzw. vom Kapitelplatz und der Festungsgasse unter über den Hohen Weg an der Festung bzw. den Vorbauten der Festung vorbei zum Schartentor.

Vom Osten über den Toskaninihof und die Clemens-Holzmeister-Stiege (Festspielhausstiege)
Paris Lodron ließ über dem St. Peter-Bezirk zum Schutz des Mönchsberges starke Geschützbasteien auf dem Berg errichten. Der dortige ursprüngliche Fahrweg wurde aufgelassen, der Weg auf den Mönchsberg war danach nur mehr über die gedeckte Stiege der St.-Peter-Wacht möglich, die beim Ausbau des Kleinen Festspielhauses zur Festspielhausstiege umgestaltet wurde, die nach dem maßgeblichen Erbauer des Kleinen Festspielhauses heute Clemens-Holzmeister-Stiege heißt.

Von Norden - von Mülln über die Müllner Schanze
Der ursprüngliche Fahrweg war im Raum der Lodronschen Schanze ursprünglich sehr steil, er wurde vor 1900 im Raum der Wehranlage neu angelegt. Jahrhunderte lang bildete dieser Weg über Mülln die wichtigste Fahrstraße auf den Mönchsberg. Heute führen hier auch Treppen - sowohl von der Müllner Kirche als auch von der Müllner Hauptstraße - zur Müllner Schanze und weiter auf den Mönchsberg.

Von Westen  - von der Riedenburg über die Bürgerwehr
Nachdem gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Bemühungen gescheitert waren, von der Riedenburg über Bucklreuth einen historischen Weg auf den Mönchsberg wiederzubeleben, ließ Bürgermeister Franz von Hueber 1892 zur besseren Erschließung des Berges eine Treppe nördlich des Sigmundstores - quer durch die dortige Lodronsche Befestigungsmauer zur Bürgerwehr führend - errichten.

Vom Süden über das Bürgermeisterloch
Paris Lodron ließ im Jahr 1635 den alten Fahrweg vom äußeren Nonntal über die Scharte auf den Mönchsberg mit einer breiten Wehrmauer schließen. Damit war der dortige Zugang auf den Mönchsberg von der Brunnhausgasse aus fast 230 Jahre lang unterbrochen. Nach der im Jahr 1860 erfolgten Aufhebung des fortifikatorischen Bauverbotes konnte 1863 Bürgermeister Heinrich Ritter von Mertens hier wieder einen Durchbruch durch die Schanzanlage errichten, der heute als Bürgermeisterloch bekannt ist. Fälschlicherweise wurde dieser Durchbruch früher auch Schartentor genannt.

Von der Gstättengasse über den Mönchsberglift und das Museum der Moderne
Der Privatbankier Karl Leitner ließ von 1889 bis 1891 von der Gstättengasse aus einen elektrisch betriebenen, an der Felswand hinaufführenden Panorama-Lift errichten, der seinerzeit der höchste Aufzug Europas war und bei den Salzburgern äußerst beliebt war. Zunehmend wurde aber die geringe Kapazität des Liftes bemängelt. Daher wurde der Lift anlässlich des Baues eines neuen Cafehauses im Jahr 1948 mit nun drei Fahrkabinen ins Innere des Berges verlegt und mehrfach modernisiert. Heute bildet der Lift auch den wichtigsten Zugang zum Museum der Moderne. 

Dr. Reinhard Medicus

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Stand: 7.8.2018, Richilde Haybäck